62 AB. Nr. 139 — 141.
sous lc Regne | de Francois premier et acheveex sous celui de |Henry Second.— Diese Folge besteht in 15 Blättern mit Darstellung«!aus der Mythologie, welche in reiches ('nrtouchen erscheinen, und dasMonogramm tragen. In den Feldern sind entweder die Initialen desKönige Franz, oder ein Monogramm mit den Buchstaben desselben undder Königin, worunter man mit Unrecht die Chiffre der Diana vonPoiticrs erkannte. Die Bilderreihe ist jene des oberen Theiles derWand. Im ersten Drucke fehlt der Titel.
2) Tableaux des embastrres des croisees prenant Jour sur la coui
de baptistörc de Louis XIII., autrement dite la eour ovale, en com-mencant par la premiere des »es embrasures, k gauche en entrant. —-Unter diesem Titel sind 52 Blätter vereiniget, «reiche meistens mitdem Monogramme verseilen sind, und die kleineren Gemälde tler (!al-
lerie Ileinrieli II. enthalten. Die Darstellungen sind ebenfalls demGötterkreise entnommen.
3) Trophees d'armes peints, taut Burtrumeaux de la meine Galerie!au-dessous des Impoites on coussinets des nrcades, qn' au-dessous deslambris d'appui de la Galerie d'Ulysse.— Diese Folge enthält 8 Blätterohne Zeichen, aber mit dem Niimen : Bollogne jn. oder luv'". — —Beton fe oder fecit 1647.
4) Eine zweite Folge mit Trophäen aus Waffen in 8 Blättern, mitden Künstlernamen und der Jahrzahl 1647.
5) Trophees d'Iustruments de musique, d'outils et ustensiles desdifferents artS et metiers en usnges, en France, au milien de XVI 1 '. sieele.— Diese Folge besteht, in 10 Blättern von grossem Interesse, da dieMalereien verschwunden sind. Sie befanden sieh an den Lambrien derGallerte des Ulysses. Auf dem ersten Blatte Steht in Absätzen: Bol-logne jnuentor A. FontsinebleatUC Beton fecit De Kon"". 1647. Dieübrigen Blätter sind bezeichnet: Bob, Boll., oder Bolo In; Bit..Beto, Beton fe 1647.
139. Philipp Apianus, berühmter Mathematiker und Arzt, dürfte
r-v der Träger dieses Zeichens seyn, da er nach seinem Familien-
i\ J Namen Bienewitz beisst. Er wurde 1531 zu Ingolstadt gSi
/Tj boren, und ist besonders durch seine grosse, In 24 Blätters
J- V*/ bestehende Kurte von Bayern bekannt. Das gegebene Zeiche«
findet man auf einem Holzschnitte, welcher ein Ilorologiiim vorstellt, 4.
planus starb zu Tübingen 1589. S. auch Monogr. IAVZ.
140. August Bräutigam, Zeichner und Maler in München, gebort/V\ seit 1850 zu den geschicktesten jüngeren Künstlern seines
/-V* Faches. Kr ist besonders durch Zeichnungen historischen und
J. \-J romantischen Inhalts bekannt. (Sie beurkunden ein entschie-denes Talent zur Composition, und einige sind mit dem Monogramme.bezeichnet.
141. Antonius von Montfort, genannt Blocklandt, geb. zu Ut-15T-\ /fi recht 1532, gest.daselbst 1583. Schüler des F. KloriS
/V*v /r} folgte er der Richtung desselben, geht aber nicht
_Z \J ' nSJr so sehr auf prunkhafte Darstellung des Nacktenaus, welche hei K'loris zur seelenlosen Prätention:
JD /_—._ wird. Blocklandt spricht mehr durch Naivetät des/D ro/Y> (iefühls an, was um so angenehmer wirkt, als aucl>in seinen Werken die Können gewählt sind. Seine Gemälde sind nichtsehr zahlreich, und auch Zeichnungen kommen nur selten vor, obgleioldie meisten der von P. Galle, II. u. .1. (ioltzius &e. gestochenen Blattei'nur nach Zeichnungen gestochen seyn dürften. Wir sahen eine solche nü'dem Bilde dcrSibyllaPersica,und dem Monogramm desMeisters inCurrent'