1508. 531
m des bischofs Sachen l , der dan unterstunde zu bewisen, wie der rat uf demsa l gesessen wer in pinlichen Sachen und das gericht in sinem hoff gehalten,'"mittels begäbe sich die kgl. ml. gen Speyr, käme uf den rusz mittwoch 1». AprilUn d plib daselb bisz uf den ostcr montag, dahin der rat sine frunde schickt 2 . M.ApruDesselben montags also ritt die [451] kgl. mayestät desselben abends gen »Landaw, da im des rats frunde folgten, daselbst ir notdurfft klagende, manig-faltige, wie bi eim rat beschrieben ist. Da fanden a wir auch die Dalberger,w »rde von kais. mayestät ein abred und furnemen in denselben irrtumen»etedingt, inhalt desselben recesz bim rat verwart. Der ablasz kgl. mayestätstunde uf einem anlasz, von jeder siten 1 ' zwen man zu setzen. Also uf 10donnerstag nach divisionis apostolorum warde tag angesetzt gen [452] Worms 2». ah"nd die Kemmerer satzten uf ir siten Jacob von Fleckenstein etwan landvogtzu Hagenaw und Dr. Worme dechant zu s. German zu Speyr. Dagegen derf*t satzt herrn Philips Sommer und herrn Hans Mangolt 0 , doctor der rechten,*> n d erschienen viel ritter und edele mit den Kemmerern iren tag zu leisten. isDie von Worms ordneten soviel personen vom rat, als ir waren, und hattenFernands fremdes bi inen und kamen nach drei tag verhandelung in schrifftenSegen einander. Wie es sich en/A53/den werd, merck hernach.
In der zit und mit der kais. mayestät käme gen Speyr ein legat Bem-^rdinus genant tituli sanete crucis, der sant den d apt von Fuld, der zit ein 20ierr ai Kirchberg, den rat zu bewegen in in und hertzogen Friederichen chur-
urslen von Sachsen zu veranlaszen °, oder musz man bann und interdict über"ese statt ergeen lassen; also nit von furcht des banns sondern f so der rat
en churfürsten wol bi der sach liden möcht, warde mit grossem rate in die
t n ) Ha. finden. '>) IIa. und jeden Seiten. °) Ha. Mangelt. d ) Ha. den M
cr - 8 ) IIa. in ihn zu veranlaszen und h. Fr. eh. v. S. f ) //*• aber.
hüte A \l ? ' Api ' il schri eben die Gesandten am k. Hofe nach Hause: Am frytage 31. Mär,
kom ta ? e vers cbinen ist Balthaser Slore notarius episcopi her geyn Ulme
f'ur.r i en utt " as hinderbringen her Jost Buwers dechants unser 1. frawen stift't des
l2*8W anlaisz und usztrags halber k. mt. antwort zu gebben und sich by 30
licliP r Vlncontio kgl. secrotarien, der des befelch hat, vernommen lassen absleg-
Beriff ant , wort - Am sonndag letare ist der keyser hio zu Ulm usz geyn Ehingen 2. A,,m
kom, ' ry mvlon we 8 s syn wir nach gevolgt und am dinstag widder geyn Ulm
das ä l ei l Und ffefraRt nach der pfaffheit botschafft; die sein hienweg geritten one
wir hi 8ch «ffUiche antwort auch uff hutigen tag noch nit ubbergebben; daruft SS
bunt„ Rowartct. Die Zelvrunq sei in Ulm übermässiü theuer. Gestern haben die
hofov 08 o 11 k - nit - Antwort gebben weiter hilft" halber; so ist offenbare redde am
neebtn K ydtgenossen wollen mit lybe und aller macht zuziehen. Der keyser ist
Der 1° Vast frolich ^d guter dinge gewesen . . . Gott gobb glück uff unser syten.
moiit«?^ hilt ettwo viel dusent margk silbers den Eytgenossen zugeschickt zu 40
Venoll? n { \ Und ist eyn solich hemmern und slagen in denselben stetten, das die
«euiger davon erschrecken. , „ .,
*«»»»«. Am ll- April ernannte der Bath Dr. Luffdich zum Advokaten am Iiewlis-hesZi' Cr '?- lt un <i «»» selben Taqe qab er dem Cristof Hutzhofer, Licentmt, einentterichf ' ? wf 4 Jahre mit Einern Gehalt von 40 Gulden, wenn er am Jiewhskammer- U«CfocfaL 1 mn hahe un <l »»» andern Falle 20 Gulden Wartegeld. Der Math
«m »H Moloch nach Speier um den Kaiser dort «u erwarten. Dieser beneideteint wi>, 1 , s Speier, dass Huschan seiner mt. camerdienor 1111 gesagt- habe, sein30 turnten " " ll '° ''" z, ' ü ' dableibei1 and wmieB m s( ' in,>r mt " komon bov tlon
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