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sollten als annder burger. Aber die leben, so sie unnd ir nachkommen tragenvon bischoffen, haben sie noch.
Diser vertrag ist nit zwey jare bestanden unnd bischoff Heinrich inn
dem anndern jar darnach gestorben unnd Lanndolffus eyn dommdechan, der
6 die sachen vast wider die burger getriben hctt, zu bischoff erwelet. Der hat
sich auch geslagen an konig Heinrichen, der der stat vast ungnädig was
124. unnd der konig | unnd bischoff den burgern viel ungemachs unnd grosse
scheden zufugten, also das die burger nit dorfften für die statt kommen noch
wollten sie dem keyser nit absteen.
im io Anno domini etc. tausent Il c XXX V auff Udalrici episcopi ist keyser
Friderich gein Wormbs kommen unnd ist mit grossen frcuden und erheb
von den burgern' entpfanngen worden. Als sich bischoff Lanndolff zu
Wormbs auch erzeigt, hat der keyser ine heissen von seinen augen geen,
also das er weychen must, unnd seinen sone konig Heinrichen, der auff
15 gnade dahien kommen was, licsz er fangen unnd verschicket ine über mere
inn das eilend, da er gestorben ist.
Inn demselben jare hat keyser Friderich mit fraw Elizabeth konigyn
* von | Engelant eelich hochzeit gehalten zu Wormbs.
1236 Anno domini M. GCXXXVI hat keyser Friderich der zweyt den bürgern
ao die alt ordenung unnd freyheit des ratsesz mit den Xll rittern unnd XXVIUburgern wider ernewert unnd bestetigcl laudt des Privilegium einer güldenbullen mag dargelegt werden.
Als bischoff Lanndolff von seiner untrew wegen, die er mit anndern
bischoffen dem keyser gethan, darumb das sie seinem sone Heinrich ge-
25 ratten hetten wider den keyser zu sein, darumb sie inn Ungnaden des
keysers gefallen waren unnd usz der statt weichen must, da dette er die statt
i2i. inn bann unnd legt interdict lange zeit. |
Unnd als der keyser hienweg unnd bischoff Landolff wider von Romckämme, hett die statt grosse widerwertigkeit gehabt mit bischoff Lanndolffen,3o darunder ist die statt Wormbs zu zweyen malen mit fewr angezündet unndmer dann halber auszgebrant unnd also mit bann interdict brant unnd anderbetrangnusz genötet, die XV ratherren und den bischoff inn den rat widerauffzunemmen. Diser Lanndolffus ist XI jare bischoff gewesen unnd gestorben.Als keyser Friderich auff eyn jar lanng ungeverlich inn Dutschen35 lannden gewesen unnd darnach widder inn Weltsche lannde gezogen ist,hat er seinen sone konig Gonraten inn Dutschen landen gelassen unnd im denbischoff von Meintz Sifrit genant zu eynem procurator zugebben unnd dem-selben befolhen mit sampt seinem sone konig Conraten dem reich inn
* Dutschen landen vorzusein. Das hat der bi | sehoff von Meyntz gethan.
40 Als aber babst Gregorius der IX dem keyser gehässig was unnd im vil
unrugen anlegt mit bann unnd anndern zuschuben unnd auch der bischoffvon Meintz sich nit hielt, das den keyser beducht nutz unnd gut, wollt erden bischoff nit mee lassen procurator sein unnd satzt inn abe.
Unnder des starb babst Gregorius unnd die bebstlichen bannbrieff, die
« babst Gregorius zuvor wider den keyser Friderichen hett auszgeen lassen