Beilage A 2. 213
Bey disem bischoff ist aber irrung unnd krieg entstanden, als der ver-trag anzeigt unnd ein brieff mit aller zunfft insigel, unnd die statt in bannunnd acht kommen und letst ein vertrag eingctrungen, darinn aber newerungf'urgonommen ist, also das die XVI unnd die vier bischoffsman dem bischoffsweren sollen etc. Dise rachtung ist gestelt gewest auf VI jar unnd solten tdie pfaffen allein zwuschen ostern unnd pfmgsten weyn schencken etc. 1 .
Darnach ist kommen bischoff Matheus, der hat auch irrung mit derstatt angefangen unnd das capittel auch, insunder darunder der statt vehdevyntschafft bann interdict zugestanden, unnd sein die pfaffen aber ausz derstatt gezogenn unnd solich grosse beschwcrung darunder die statt in grossen i«sorgen unnd | daran gewesen unnd darauff gestanden, wo sie sich nit recht »eben und wole dar inn versehen unnd in die sach geschickt betten, das diestatt durch anstcllung des bischoffs dem reich gar entzogen under andereherrschafft getrungen were unnd durch ubermereklich unnd schwere betrangnus *££%£sein sie aber in einen beschwerlichen vertrag getrungen, als des ein besonnder « *J | *|2£*eronic unnd alt verzeichnus vorhanden ist. Auch zeigt das an der buchstabdesselben Vertrags.
Darnach ist kommen bischoff lohann von Fleckstein, der hat -auchirrung angefangen mit der statt unnd daran gehanngen; bis er gestorben,unnd ist derselb bischoff nit eingeritten sonnder dot her in getragen worden. »«Auch bei demselben ein vertrag auffgericht.
Darnach ist. kommen bischoff Friderich genant Domeneck, der hat denkrieg angefangen, wie es sein vorfar gelassen het | unnd lanng in irrung 210.gestannden als in dem weyssen pergamenten buch steet fol. XLVI 2 .
2. Zweite Version n
in Acta Wormatiaisia IL nr. 12 fol. 119—135. Conzepte dazu in Band
nr. 1936 Bogen B. 23 ff.
Wie die bischoff in das regiment der Stadt Worms foi.usb.
kommen sint.
Wormbs ist gar eyn alle statt ob tausent jar vor Rome unnd inn vast •*>dapHercm wesen unnd gutem vermögen, auch eyn mergklicher adel und ritter-schafft daselbst gewesen, die offt wole und viel guts bey Romischen konigen,keysern unnd dem heiigen reich gethan. Darumb sie merglich unnd sunderlichfreyheit von dem heiigen reich erworben haben also das sie genant ist eynfr eye gefurste statt des hcilgen reichs lange zeit also herkommen, alsz des | alte 35 m.freyheitten unnd andere glaubhafftige anzeige mögen furbracht werden.
ÜB. II nr. 880. 2 t. unten VI.