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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
Seite
XVII
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Einleitung. XVII

20. Sein geschosz tliät er richten wohl uff die rechte bahn,Franciscus möcht nicht mehr stürmen, sie heffen all davon.

21. Sie waren gar unverdrossen wol auf dem Andres thor,Franciscus musz entlaufen, den stürm hat er verlorn.

22. Die weingart thät er abhawen gar manchem hiederman,

Den galgen auch umschlagen, er forcht man heng ihn daran.

23. Die frucht darzu verbrennen nonnen und manchem man,Daran dem armen spital, ach pfuy der grossen schand!

24. Franz der wein- und fruchtverderber schiedt nicht gern davon,15000 gülden wolt er vorm abzug hon.

25. Aus schlangen, scharpf kartaunen" sind sie ihm dargezehltDie zettel auch versiegelt aus Luginslandt auserwehlt.

26. Frantz! die meineidigen buben die thun dir eben recht,Der keyser hat dich verdammet ewig und dein geschlecht.

27. Ach Frantz! was hat dich gezwungen dein alt herkommen geschlechtUnd bist doch erst itzt worden eins schnöden hurnkinds knecht.

28. Frantz! wer hat dich gereitzet doch zu der Wormbser reisz'r 1Das han gethan die pfaffen, singen ihr kirchen leis.

29. Der uns disz liedlein sang und new gesungen hat,

Es hats gethan ein landtsknecht gut, der uff der mauern stat.

30. Er hat so wo! gesungen von eim verworfen man,

Von ehren ist er gedrungen, musz spott zum schaden han.

31. Dechant und capitul die wollten des kein rede hau

Sind doch aus Wormbsz gewichen, macht ihnen ein grosz argwahn.

32. Ihr pfaffen allgemeine, es mag nicht lang bestahn,

Costen und schaden must ihr bezahlen, so die von Wormbsz erlitten hau.

Zur Sache vgl. Boas, Frans von Sichingen und die Stadt Worms.Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins N. F. III p. 385 f.

3) Fol. 40l>. Kopie einer Urkunde vom 20. Mai 1690, Vertragzwischen Worms und Frankfurt üher das Absugsgeld, von der Hand desHallungius.

Fol. 407 — 412 unbeschrieben.

4) IM. 413 ff. Mordt-Brennerei zu Wormbsz anno 1664.

r >) Fol. 415 f. Urkunde vom 24. Okt. 1650 über die Aufnahme derKapuziner in die Stadt.

<>) Fol. 417 — 477. Volgtt verzeychnusz wasz zu undcrschiedtliehenzeitten die stadtt Wonnba von ettlichen sehr angefochten und beswerdtworden.

") ll-i. Fonteimn,WonnMt Chrotdkwk, II