du dumme Ziege?“ so ließ sie sich vernehmen,„es ist dir wohl nicht genug, das Blut meinerSöhne in die Grube gebracht zu haben, daß duauch noch meinen Baum verunzieren und, waseine ganz hübsche Ausprägung meiner Wesen-heit war, deinen Leib, zum Rabenfraße machenwillst mitsamt dem lieben, süßen, warmen klein-winzigen Lebenskeim, der darin wächst? Hastdu etwa nicht gemerkt, du Pute, daß es dir aus-geblieben ist, und daß du in der Hoffnung bistvon meinem Sohn? Wenn du nicht bis dreizählen kannst auf unserem Gebiet, dann hängedich auf allerdings, aber nicht hier in meinemRevier, es sieht ja aus, als sollte das liebe Lebenauf einmal zu Grunde gehen und aus der Weltkommen, nur deiner Albernheit wegen. Ich habedie Ohren voll so wie so von der Salbaderei derDenker, das menschliche Dasein sei eine Krank-heit, die ihre Ansteckung durch die Liebeslustweitertrage auf neue Geschlechter, — und duNärrin stellst mir hier solche Tänze an. Zieh
118