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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
Entstehung
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der Lebensflut, auf einem Blutmeere schwamm.Wirklicher Blutgeruch aber schwebte, Schri-damans diinnrückige Nase streifend, ältlich-süßlich in der stockenden Luft der Berghöhle,des unterirdischen Schlachthauses, in dessenBoden klebrig starrende Rinnen zum Abflußdes Lebenssaftes enthaupteter, schnell ausbluten-der Tiere eingelassen waren. Tierköpfe mitoffenen, verglasten Augen, vier oder fünf, vomBüffel, vom Schwein und von der Ziege warenpyramidenförmig auf dem Altar vor dem Bildeder Unentrinnbaren zusammengestellt, und seinSchwert, das zu ihrer Halsschlachtung gedient,scharfschneidend, blank, wenn auch von getrock-netem Blute fleckig ebenfalls, lag seitlich davonauf den Fliesen.

Schridaman starrte mit einem Grausen, dasvon Augenblick zu Augenblick zur Begeiste-rung anschwoll, in das wild glotzende Antlitzder Opferheischenden, der Todbringend-Leben-schenkenden, und auf den Wirbel ihrer Arme,

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