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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
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blicken wiederkehren“, sagte er zu seinen Beglei-tern. „Wartet ihr hier unterdessen!“ Und erverließ den Wagen und stieg zur Seite die rauhenzum Tempel führenden Stufen hinan.

So wenig wie jenes Mutterhaus am lauschigenBadeplatz des Flüßchens „Goldfliege“ wardieses hier eins von den großen; doch war esmit reicher Frömmigkeit ausgemeißelt nachPfeilern und Bildschmuck. Der wilde Bergwuchtete über dem Eingang herab, gestützt vonSäulen, die fauchende Pardeltiere bewachten,und bemalte Schildereien waren rechts und links,wie auch zuseiten des inneren Zutritts, aus denFlächen des Felsens gemetzt: Gesichte desLebens im Fleisch, wie es aus Knochen, Haut,Sehnen und Mark, aus Samen, Schweiß, Tränenund Augenbutter, Kot, Harn und Galle zusam-mengeschüttet, behaftet mit Leidenschaft, Zorn,Wahn, Begierde, Neid und Verzagen, mit Tren-nung von Liebem, Bindung an Unliebes, Hunger,Durst, Alter, Kummer und Tod, unversieglich

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