zu, daß er krank sei, sondern fügte mit verschnür-ter Stimme bei, daß es sich um eine unheilbareKrankheit, eine Krankheit zum Tode handle,und zwar dergestalt, daß er nicht nur sterbenmüsse, sondern auch sterben wolle, und daß hierMüssen und Wollen ganz in Eins verflochtenund nicht zu unterscheiden seien, sondernzusammen einen zwanghaften Wunsch ausmach-ten, in welchem das Wollen aus dem Müssen,das Müssen aber aus dem Wollen sich unweiger-lich ergäbe. „Wenn es dir mit deiner Freund-schaft ernst ist“, sagte er, immer mit jenererstickten und zugleich wild bewegten Stimmezu Nanda, „so erweise mir den letzten Liebes-dienst und schichte mir die Scheiterhütte, daßich mich hineinsetze und im Feuer verbrenne.Denn die unheilbare Krankheit verbrennt michvon innen her unter solchen Qualen, daß dieverzehrende Feuersglut mich dagegen wie lindern-des Öl und wie ein Labebad anmuten wird inheiligen Fluten.“
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