vom Flußbett und auf dessen Höhe ein kleiner,bloß hölzerner und schon etwas baufälliger, aberrecht bildreich geschnitzter Tempel der Herrinaller Wünsche und Freuden mit einem buckeligausladenden Turm über der Cella stand. Auchdie zum Schoße leitenden Stufen waren hölzernund schadhaft, aber zum würdigen Einstiegwaren sie hinreichend.
Die Jünglinge äußerten einander ihr Ver-gnügen, auf diese Stätte gestoßen zu sein, dieGelegenheit zu Andacht, Erfrischung und schatti-ger Rast auf einmal gewährte. Es war schon sehrheiß um die Tagesmitte; frühzeitig drohte imFrühling der schwere Sommer, und seitwärts vomTempelchen zog auf der Uferhöhe Gebüsch undGehölz sich hin von Mango-, Tiek- und Ka-dambabäumen, Magnolien, Tamarisken und Tala-palmen, in deren Schutz gut frühstücken undruhen sein würde. Die Freunde erfüllten zuerstihre religiösen Pflichten, so gut die Umstände eserlaubten. Kein Priester war da, der ihnen Öl
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