Maya des Geistes Spitze zu bieten. Es wäre zuwünschen, daß die Zuhörer sich an der Festig-keit des Überliefernden ein Beispiel nähmen,denn fast mehr Mut noch gehört dazu, einesolche Geschichte zu erzählen, als sie zu ver-nehmen. Von Anfang bis zu Ende trug sie sichaber zu, wie folgt.
Zu der Zeit, als Erinnerung in den Seelender Menschen emporstieg, wie wenn ein Opfer-gefäß sich vom Fuße her langsam mit Rausch-trank füllte oder mit Blut; als der Schoßstrenger Herrenfrömmigkeit sich dem Samen desUr-Vorherigen öffnete, Heimweh nach der Mutteralte Sinnbilder mit verjüngten Schauern umgabund die Pilgerzüge anschwellen ließ, die imFrühjahr zu den Wohnhäusern der großenWeltamme drängten: zu dieser Zeit hielten zweiJünglinge, wenig verschieden an Jahren undKastenzugehörigkeit, aber sehr ungleich nachihrer Verkörperung, enge Freundschaft. DerJüngere von ihnen hieß Nanda, der etwas Ältere
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