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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
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Ter Konsul fing das Papier auf, als es in derHöhe seiner Kniee flatterte, und folgte mit ver-wirrten und traurigen Angen den Schritten desVaters. Ter alte Herr ergriff den langen Kerzen-löscher, der beim Fenster lehnte und ging strammund erzürnt am Tische entlang in den entgegen-gesetzten Winkel, zum Kandelaber.

„118362! sage ich. iöl'en purlons plus, Punktum!Ins Bett! Iln avant!" Eine Flamme nach der an-deren verschwand ohne Auferstehen unter dem kleinenMetalltrichter, der oben an der Stange befestigt war.Es brannten nur noch zwei Kerzen, als der Altesich wieder nach seinem Sohne umwandte, den erdort hinten kaum zu erkennen vermochte.

„küll bien, was stehst du, was sagst du? Tu mußtdoch irgend etwas sagen!"

„Was soll ich sagen, Vater? — Ich bin ratlos."

„Es passiert leicht, daß du ratlos bist!" warfJohann Buddenbrook mit böser Betonung hin, ob-gleich er selbst wußte, daß diese Bemerkung nicht vielWahres enthielt, und daß sein Sohn und Associsihm manches Mal im entschlossenen Ergreifen desVorteils überlegen gewesen war.

„Schlechte und verdammungswürdige Einflüsse. . ." fuhr der Konsul fort. „Tas ist die erste Zeile,die ich entziffere! Sie begreifen nicht, wie mich dasquält, Vater? Und er wirft uns Unchristlichkeit vor!"

„Tn wirst dich durch dieses miserable Geschreibseleinschüchtern lassen, — ja?!" Johann Buddenbrookkam zornig herbei, den Kerzenlöscher hinter sich her