Zweiter Teil.
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Zwei und ein halbes Jahr später, um die Mittedes April schon, war zeitiger als jemals der Früh-ling gekommen, und zu gleicher Zeit war ein Ereig-nis eingetreten, das den alten Johann Buddenbrookvor Vergnügen trällern machte und seinen Sohn aufsfreudigste bewegte.
Um 9 Uhr, eines Sonntag morgens, saß derKonsul im Frühstückszimmer vor dem großen, brau-nen Sekretär, der am Fenster stand und dessen ge-wölbter Deckel vermittelst eines witzigen Mechanis-mus zurückgeschoben war. Eine dicke Ledermappe,gefüllt mit Papieren, lag vor ihm; aber er hatte einHeft mit gepreßtem Umschläge und Goldschnitt her-ausgenommen und schrieb, eifrig darüber gebeugt,in seiner dünnen, winzig dahineilendcn Schrift, —emsig und ohne Aufenthalt, es sei denn, daß er dieGänsefeder in das schwere Metall-Tintenfaßtauchte . . .
Die beiden Fenster standen offen, und vom Gartenher, wo eine milde Sonne die ersten Knospen be-