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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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bewußten Angelegenheit ohne Antwort verblieb,nachdem nur auf den ersten eine Entgegnung (ichgeschweige welcher Art!) zur Hand gekommen war.Ich muß Ihnen aussprechen, daß die Art, inwelcher Sie die Kluft, welche, dem Herrn sei'sgeklagt, zwischen uns besteht, durch Ihre Hart-näckigkeit vertiefen, eine Sünde ist, welche Sieeinstmals vor Gottes Richterstuhl aufs schwerstewerde verantworten müssen. Es ist traurig genug,daß Sie vor Jahr und Tag, als ich, auch gegenIhren Willen, dem Zuge meines Herzens folgend,meine nunmehrige Gattin ehelichte und durch Über-nahme eines Laden-Geschäftes Ihren maßlosenStolz beleidigte, sich so überaus grausam und völligvon mir wandten; allein die Weise, in welcherSie mich jetzt traktieren, schreit zum Himmel, undsollten Sie vermeinen, daß ich mich angesichtsIhres Schweigens kontentiert und still verhaltenwerde, so irren Sie gröblich st. — Der KaufpreisIhres neu erworbenen Hauses in der Mengstraßehat 100000 Courantmark betragen und ist mirferner bekannt, daß Ihr Sohn aus zweiter Eheund Associo, Johann, bei Ihnen mietweise wohn-haft ist und nach Ihrem Tode mit dem Geschäfteauch das Haus als alleiniger Besitzer übernehmenwird. Mit meiner Stiefschwester in Frankfurtund ihrem Gatten haben Sie Vereinbarungen ge-troffen, in die ich mich nicht zu mischen habe.Was aber mich, Ihren ältesten Sohn, angeht,so treiben Sie Ihren unchristlichen Zorn so