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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
57
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Tort hinten bei den Fenstern ging, die Händeauf dein Rücken, Johann Buddenbrook gemächlichauf und ab.

10 .

„Na, min Söhn Johann! wo geiht di dat!"Er blieb stehen und streckte dem Sohne die Handentgegen, die weiße, ein wenig zu kurze aber fein-gegliederte Hand der Buddenbrooks. Seine rüstigeGestalt, an der nur die gepuderte Perücke und dasSpitzenjabot weiß aufleuchtete, hob sich matt undunruhig beleuchtet von dem Dunkelrot der Fenster-vorhänge ab.

„Noch nicht müde? Ich gehe hier und horche aufden Wind ... verflixtes Wetter! Kapitän Kloht istvon Riga unterwegs ..."

„LH Vater, mit Gottes Hilfe wird alles gutgehen!"

„Kanu ich mich darauf verlassen? Zugegeben,daß du mit dem Herrgott auf du und du stehst ..."

Dem Konsul ward wohler zu Mut angesichtsdieser guten Laune.

„Ja, um zur Sache zu kommen," fing er an, „jowollte ich Ihnen nicht nur Gute Nacht sagen, Papa,sondern ... aber Sie dürfen nicht böse werden, wie?Ich habe Sie mit diesem Briewe — er ist heuteNachmittag gekommen — bis jetzt nicht ennuyierenwollen ... an diesem heiteren Abend ..."

„Monseur Gotthold — voilü!" Der Alte that,als bliebe er ganz ruhig angesichts des bläulichen,