stimmte alte Frau, die ihr irgendwelche unziemliche An-träge gemacht haben sollte, zu ohrfeigen. Der Mannhatte das Goldstück eingesteckt, ohne sich indessen seinesAuftrages zu entledigen. Ferner wurde für wahr berichtet,daß die Löwenjoul den Posten vor der Kaserne der Leib-füsiliere angeredet und zu ihm gesagt habe, er müsse dieFrau des Feldwebels von der und der Kompanie ihrersittlichen Verfehlungen halber sogleich verhaften. Auchhabe sie dem Obersten dieses Regimentes einen Brief ge-schrieben, des Inhalts, daß innerhalb der Kaserne allerleigeheimnisvolle und unaussprechliche Greuel im Schwangeseien. Gott wußte, was für eine Bewandtnis es damithatte. Manche leiteten unmittelbar daraus ab, daß esder Gräfin im Kopfe fehle. Jedenfalls hatte man keineZeit, der Sache auf den Grund zu kommen, denn un-versehens waren sechs Wochen dahin, und Samuel N.Spoelmann, der Milliardär, reiste ab.
Er reiste ab, nachdem er sich von dem Professor vonLindemann hatte malen lassen, das teuere Bildnis jedochdem Besitzer des Hotels „Ouellenhof" zum Andenkengeschenkt hatte, reiste ab mit seiner Tochter, der Löwenjoulund Doktor Watercloose, mit Perceval, dem Stuben-veloziped und seiner Dienerschaft, reiste mit Sonderzuggen Süden, um an der Riviera, wohin ihm die beidenNeuyorker Zeitungsmänner vorausgeeilt waren, denWinter zu verbringen und dann über den Ozean heimzu-kehren. Alles war zu Ende. Der „Eilbote" rief HerrnSpoelmann ein aufrichtiges Lebewohl nach und gab demWunsche Ausdruck, daß die Kur ihm wohl anschlagenmöge. Damit schien dieser merkwürdige Zwischenfall
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