an ihn machen wollte, schrie er, kirschbraun vor Jähzorn,dermaßen an, daß der Wirrkopf sich eilig trollte, undmehrfach wurde versichert, daß die Flut von Bettel-briefen, die täglich für ihn einströmte — Briefe, die oftmit Marken beklebt waren, wie die Beamten des groß-herzoglichen Postbureaus sie niemals zu Gesichte be-kommen — geradeswegs in einen Papierkorb von seltenemUmfang geleitet werde.
Spoelmann schien sich alle geschäftlichen Mitteilungenverbeten zu haben, schien entschlossen, seine Ferien gründ-lich zu genießen und während dieser Europareise aus-schließlich seiner Gesundheit — oder Krankheit — zuleben. Der „Eilbote", dessen Zuträger sich beeilt hatten,mit den amerikanischen Berufsgenossen Freundschaft zuschließen, wußte zu erzählen, daß ein zuverlässiger Mann,ein cüief mLULAer, wie es hieß, Herrn Spoelmanndrüben vertrat. Er erzählte ferner, daß seine Pacht, einprunkvoll eingerichtetes Schiff, den gewaltigen Mann inVenedig erwarte, und daß er sich nach beendeter Trinkkurzunächst mit den Seinen nach Süden zu wenden beab-sichtige. Er erzählte auch — und kam damit einemdrängenden öffentlichen Bedürfnis nach — von der aben-teuerlichen Entstehung des Spoelmannschen Besitzstandes,von dem Urbeginn im Lande Victoria, wohin sein Vatervon irgendeinem deutschen Kontorsessel aus gekommenwar, ganz jung und arm und ausgestattet allein mit einerPicke, einer Schaufel und einem zinnernen Teller. Dorthatte er anfänglich als Gehilfe eines Goldgräbers ge-arbeitet, als Tagelöhner, im Schweiße feines Angesichts.Und dann war das Glück gekommen. Einem Manne,