gewissen starren Sanftmut vor sich hinblickce. Dasmeiste Aufsehen erregte ohneFrage ein schottischer Schäfer-hund, der von einem Diener mit stillem Sklavengesichtan der Leine geführt wurde, — ein ungewöhnlich schönes,aber, wie es schien, entsetzlich aufgeregtes Tier, das bebendund tänzelnd die Bahnhofshalle mit seinem exaltiertenGebell erfüllte.
Man sagte, daß ein paar Spoelmannsche Dienstbotenmännlichen und weiblichen Geschlechts schon einigeStunden früher im „Quellenhof" eingetroffen seien.Jedenfalls blieb es dem Diener mit dem Hunde alleinüberlassen, das Gepäck zu besorgen; und während er esbesorgte, fuhr seine Herrschaft in zwei gemeinen Droschken— Herr Spoelmann mit Doktor Watercloose, MißSpoelmann mit ihrer Gräfin — zum Quellengartenhinaus. Dort stiegen sie ab und dort führten sie andert-halb Monate lang ein Leben, das mit geringeren Mitteln,als den ihren, zu bestreiten gewesen wäre.
Sie hatten Glück, das Wetter war gut, es war einblauer Herbst, eine lange Reihe von sonnigen Tagen zogsich von dem Oktober in den November, und MißSpoelmann ritt täglich — das war der einzige Luxus,den sie trieb — mit ihrer Ehrendame spazieren, aufPferden übrigens, die sie im Tattersall wochenweise ge-mietet hatten. Herr Spoelmann ritt nicht, obgleich der„Eilbote" mit deutlichem Hinblick auf ihn eine Notizseines medizinischen Mitarbeiters veröffentlichte, wonachdas Reiten bei Steinleiden infolge der Erschütterunglindernd wirke und den Abgang der Steine befördere.Aber durch das Hotelpersonal wurde bekannt, daß der