trust und wie sie heißen. Und bei fast all diesen Trustshat Samuel N. Spoelmann seine Hand im Spiel und istGroßaktionär und Hauptkontrolleur, — so nennt man es,ich habe es gelesen — und sein Geschäft muß also wohlsein, was man bei uns eine Gemischte Warenhandlungnennt."
„Ein sauberes Geschäft," sagte Ditlinde, „ein sauberesGeschäft wird es sein! Denn daß man durch ehrlicheArbeit ein Leviathan und Vogel Roch werden kann, daswirst du mir nicht einreden, gutes Jettchen. Ich binüberzeugt, daß das Blut der Witwen und Waisen anseinen Reichtümern klebt. Wie denkst du, Albrecht?"
„Ich wünsche es, Ditlinde, ich wünsche es, dir unddeinem Gatten zum Trost."
„Wenn es so ist," erzählte das Fräulein, „so trifft dochSpoelmann — unseren Samuel N. Spoelmann — nurgeringe Verantwortung, denn er ist eigentlich nichts alsein Erbe und soll sogar nie so besondere Lust zu den Ge-schäften gehabt haben. Wer eigentlich das Ganze ge-macht hat, das war sein Vater, — ich habe alles gelesenund kann sagen, daß ich in großen Zügen Bescheid weiß.Sein Vater, das war ein Deutscher, — gar nichts, einAbenteurer, der über See ging und Goldgräber wurde.Und hatte Glück und gewann sich durch Goldfunde einkleines Vermögen — oder auch schon ein ziemlich großes— und sing zu spekulieren an, in Petroleum und Stahlund Eisenbahnen und dann in allem Möglichen und wurdeimmer reicher und reicher. Und als er starb, da wareigentlich alles schon im Gang, und sein Sohn Samuel,der die Vogel Roch-Firma erbte, der hatte so gut wie
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