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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
196
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„Die Sache fängt damit an," fuhr das Fräulein fort,„daß seit ein paar Tagen in der Wandelhalle da draußenzwei Amerikaner herumlaufen. Wer sind sie? Es stelltsich heraus, daß es Journalisten sind, Abgeordnete zweiergroßer Neuyorker Zeitungen. Sie sind dem Leviathanvorangereist und telegraphieren ihren Blättern vorläufigSchilderungen der Örtlichkeit. Wenn er da ist, werdensie über jeden Schritt telegraphieren, den er tut, — ge-rade wie der -Eilbote* und der -Staatsanzeigec* über EuereKönigliche Hoheit berichten ..."

Albrecht verbeugte sich dankend, mit niedergeschlagenenAugen und indem er die Unterlippe emporschob.

„Er hat die Fürstenzimmer im -Quellenhof* mit Be-schlag belegt," sagte Jettchen, „als vorläufige Unterkunft."

„Für sich allein?" fragte Ditlinde. . .

„O nein, Ditlinde, du kannst denken, daß er nichtallein kommt. Ich weiß noch nichts Näheres über seineUmgebung und Dienerschaft, aber fest steht, daß seineTochter und sein Leibarzt ihn begleiten."

„Du sagst immer -Leibarzt*, Jettchen, das ärgert mich.Und dann die Journalisten. Und obendrein die Fürsten-zimmer. Er ist doch kein König."

„Ein Eisenbahnkönig, soviel ich weiß,"bemerkteAlbrechcleise und mit niedergeschlagenen Augen.

„Nicht nur Eisenbahnkönig, Königliche Hoheit, und nichteinmal in der Hauptsache, nach allem, was ich höre. Da gibtes drüben in Amerika diese großen Handelsgesellschaften,die man Trusts nennt, wie Königliche Hoheit wissen, derStahltrust zum Beispiel, der Zuckertrust, der Petroleum-trust und dann noch der Kohlen- und Fleisch- und Tabak-

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