licher Form zur Rede gestellt; er dachte an seinen Vaterund zog die Brauen zusammen. Er arbeitete hastig ander Frage, wie er sich in dieser fehlerhaften und unordent-lichen Lage zu verhalten habe. Albrecht hätte seinen kleinenMund gemacht, hätte mit seiner kurzen, gerundeten Unter-lippe ein wenig an der oberen gesogen und wäre schweigendweitergegangen, — soviel war sicher. Aber warum stöberteman, wenn man an dem ersten ernsthaften Abenteuer steifund gekränkt vorübergehen wollte? Und der Mann warrechtschaffen und führte sicher nichts Böses im Schilde,das sah Klaus Heinrich, als er sich zwang, die Augenaufzuschlagen. Er sagte einfach: „Gehen Sie mit uns,das ist das Beste. Ich will Ihnen gerne zeigen, wo sieabbiegen müssen, damit Sie zu einem Ausgang kommen."Und sie gingen.
„Danke!" sagte der Mann. „Danke aufrichtig füralle Freundlichkeit! Hätte wahrhaftigen Gott nicht ge-dacht, daß ich eines Tages nochmal mit den jungen Herr-schaften im Alten Schloß herumspazieren würde. Aberso geht es, und nach all meinem Ärger. . . denn ichHab' mich geärgert, mächtig geärgert, das bleibt wahr undbestehen ... nach all meinem Ärger Hab' ich nun doch nochdiese Ehre und dieses Vergnügen."
Klaus Heinrich wünschte sehr, zu fragen, was derGrund von soviel Ärger gewesen sei; aber der Veteranfuhr schon fort (und stapfte taktmäßig dabei seinen Regen-schirm auf die Fliesen): „Und ich Hab' die jungen Herr-schaften auch gleich erkannt, trotzdem es ein bißchen dunkelist hier in den Gängen, denn ich Hab' sie doch manchesliebe Mal in der Kalesche gesehn und mich immer gefreut,
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