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herrn herzogen reeoneiliation und rcstitntion betreffend eingeholtguetaehten sab dato Regensnurg den 9. Decembris verwiehenen 1636.Jahrs ergangener kayserliclier resolution : ) geliorsambst eingereichtund übergeben, was auch berüerter fürstlich württembergischer ab-5 geordneter in zwayen underschiedlichen memorialien sub praesen-tato den 16. und 18. vorgemelts nunmehr zu end laufenden monatsNovembris weiter allergehorsambist augebracht und gebeten.
Wie nun jetztregierende allerhöchstgedachte kaiserliche maye-stät obberüerte von dem herrn herzogen underschriebene und mit
10 dero fürstlichem sigill bekreftigte und obverstandnermassen in ori-ginal! eingeschickte vollmacht jetzt angezogener dero christseeligstenherrn vatters den 9. Decembris zu Regenspurg gemelten 1636. jahrsergangenen resolution und darinn einverleibten conditionibus gemäsbefinden, also lassen es höchstgedachte kayserliche mayestät bey
15 ihrer vorigen anfangs gemelter den 9. Novembris diss jahrs ertheilterresolution und sein des herrn herzogen in dessen vollmacht be-schehener aeeeptation ungehindert derjenigen anhäng, so in be-sagtes D. Burckhardts den 16. und 18. Novembris übergebenenmemorialien befindlich, allerdings bewenden, seind auch hierüber
2 0 der anerbotenen abtretung der vestung Hohentwiel gnedigst gewertig.Dieweilen aber besagter herr herzog in merberürter einge-schickter vollmacht diss mit angeheft, er gelebe der allerunder-thenigsten Zuversicht, ihre kayserliche mayestät werden sich aller-gnedigst belieben lassen, dem commendanten zu Hohentwiel und
25 allen officirn und underhabenden Soldaten, auch seinen beamtensambt jedem ihrem vermögen frey sichern abzug gestatten, nitweniger alle auf die vöstung geflehnte (ohne das dahin nicht ge-hörige), wie auch andere mobilien insgesambt, so sich auf dervöstung befinden, vorderist aber von stuck, artilleria und munition
3 0 sovil entweders abzufolgen oder gleichmässiges in der nähe zuersetzen, damit er eines seiner häuser widerumb in sichere defensionstellen und sonst etwas mit proviant versehen und mcublieren könne,<ils erklären sich höchstgedachte kayserliche mayestät dahin, dasssie besagtes herrn herzogen in gedachter vöstung Hohentwiel an-
35 «och darauf befindlichen commendanten und bey sich habendenofficirn und Soldaten, auch den fürstlichen beambten sampt ihremvermögen den gebetenen frey sichern abzug allergnedigst verstatten,
') Der Kaiser forderte damals Bestand der Klöster, Abtretung von Hohen-twiel, Staufen und Achalm, Verzieht auf Heidenheini, Oberkirch und die währenddes Kriegs vom Kaiser weggegebenen Güter.
Württ. Geschichtsquellou XI. 10