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33. Vertrag zwischen Herzog Bernhard von Weimarund Conrad Wiederhold über die Feste Hohentwiel.
1637 November 21.
Nach dem Abdruck bei Sattler 7, Beil. 55.
Demnach der durchleuchtige hochgeborne fürst und herr, herr 5Bernhard herzog zu Sachsen, Gülch, Cleve und Berg etc., land-grave in Dühringen, marggrave zu Meissen, grave zu der Marckhtund Ravenspurg, lierr zu Ravenstein etc. in erfahrung bracht, wasmassen ihro fürstliche gnaden herzog Eberhardt von Württemberg etc.sich mit dem hauss Oesterreich etc. in nicht allein hochgedachtes 10hauses von Würtemberg etc., sondern auch dero armen underthonen,auch seiner fürstlichen gnaden mitalliierten und sambtlichen ge-meinen evangelischen wesen schedliche und höchstnachdenckhlichetraetaten eingelassen, dergestalt, dass der grösste theil des herzog-thumbs Würtemberg etc. dem feind cediret und für dero einige 15person in dero feind gewaffnete bände ohne einige genuegsamecaution begeben wollen, auch endlich gleichsam zuem zeichensolcher ding und unauslöschlicher nachred dero feinde die vestungHohcn-Twiel, welche bis dato von dem gestrengen, vesten undmannhaften Conrad Widerholdten obristen und commendanten durch 20dessen trew und Sorgfalt auch lange zeit vor seine selbst eigenemittel obgedachte vestung bewahret und bisliero erhalten worden,welcher auch zue dem ende von ihrer fürstlichen gnaden herzogEberhardten von Würtemberg etc. auf berüerte vestung gesetzet,solche gegen das haus Oesterreich und des evangelischen bundes 25feinde zue manuteniren, endlichen aber dem feind selbsten simpli-citer zue übergeben zuegemuethet. Als haben vorerst hocherwclintihro fürstliche gnaden hertzog Bernhardt zu Sachsen etc. als desevangelischen bundes obergeneral gedachten obersten und commen-danten Conrad Widerholten solches zue gemüeth geführt und uf 30nachvolgende puneten mit ihme tractirt:
1. Erstlichen haben ihro fürstliche gnaden gedachtem com-mendanten alsbalden zwainzig tausend reichsthaler auszahlen lassen,damit des hauses innhabende guarnison zue befriedigen und auchwiderumb etwas vorrath darauf geschafft werden möge. 35
2. Haben ihre fürstliche gnaden dem obristen seine ausge-legte gelter gleichfalls widerumb baar bezahlen lassen.
3. Versprechen ihre fürstliche gnaden, dass dieselbe eusserstenssich dahin bearbeiten wollen, wie eintweder durch traetaten oder