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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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als haben wir kaisei Rudolf zuegesagt und versprochen, ir derherrn interessirten fernere aigene subscriptiones und sigillationeszu desto mehren) Versicherung mit chister gelegenhait und nochvor endung des dritten termins, an welchem die refusionssunnna,5 davon in gleich hernach volgendem puneten meidung beschiecht, völligerlegt und richtig gemacht werden solle, einzubringen und vil-gedachtem hertzog Friderichen einhendigen zu lassen.

Beschliesslich so haben wir hertzog Friderich zu Wirttembergvon wegen gentzlicher nachlassung mehrberüerter afterlehenschaft

l<) und bestendiger bekhreftigung der andern bey disem vertrag ein-kommenen und unsere männliche posteritet und gehorsame landt-Schaft berüerende artiel bewilligt, zuegesagt und versprochen, ihrerkaiserlichen majestat etc. viermalhundert tausent gülden reinisch inmüntz, jeden derselben zu funftzehen patzen oder sechtzig khreützer

15 gerechnet, zu denen nachvolgenden dreyen zieln, neniblich in denSechsten zwayen monaten von dato diser vergleichung zweimal-hundert tausent gülden reinisch, volgendts in sechs monaten nachdem ersten termin ainmalhundertfunfzig tausent gülden reinisch,den rest aber in acht monaten nach dem andern zil und also die

20 gantze summa in sechtzchen monaten zu Augspurg in solchen'Tmntzsorten und weertli, das ihre kaiserliche maiestat etc. dabeynichts zu verlieren, gewisslich zu erstatten und richtig zu machen.Hierauf so geloben und versprechen wir kaiser Rudolf als regieren-der eltister ertzhertzog zu Österreich etc. für uns und an statt

25 wolermelter unser geliebden brüedcrn und vettern aller der andernertzhertzogen zu Österreich etc. craft derer von ihnen empfangenengeiiuegsamben volmacht bey unsern kaiserlichen Worten und wirFriderich hertzog zu Wirttemberg und Tcgckh etc. bey unsern fürst-lichen wüerden und trewen solches alles, was diser vertrag in sich0 helt und ainem jeden auflegt und bindet, für uns, unsere erben"nd nachkhumben unverbrüchlich, vest und stät zu halten, dem-selben allem zugelebcn und nachtzukhumben und dawider nichtzu thuen noch schaffen oder gestatten gethon zu werden in khainer-lay weis noch weg, genedigklich, trewlich und ohne geverde.

Zu urkhundt und vester unverbrüchlicher haltung sein diserv ergleichungen drey gleiches lauts, libelsweis geschriben und auf-gericht, mit unsern kaiser Rudolfs und unsern hertzog Friderichsa 'gnen banden underschriben und anhangunden insigln bekhreftigtu ud davon uns kaiser Rudolfen die aine, die andern zwo aber uns0 hertzog Friderichen zuegestclt und in banden gelassen worden.