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Bpondentz, vertreulichen gueten naclibarschaft und zusamensetzungbestendiglich ertzaigen wollen.
Und weil zum fünften des heiligen reichs churfürsten consens
hiertzuc in allweg von nöten, so haben demnach wir hertzog Fride-
5 rieh zu Wirtemberg bewilligt und zuegesagt zu disem allen ihr der
churfürsten consens mit und neben ihrer kaiserlichen majestat etc.
ZU suechen und richtig machen zu helfen.
Ebenfals und nicht weniger solle auch zu desto mehrern Versiche-rung der Sachen bey unser hertzog Friderichs landtschaft in Wirttem-
10 berg derselben consens und die guethabung diser getroffenen handhingund vergleichung mit allen ihren anhengen, sovil dieselbige sy die landt-schaft in Wirttemberg berüert, durch uns hiertzue erhandlet werden.Entgegen so erbieten wir kaiser Rudolf uns und sein willigauf solchen fal, und wann ir der landtschaft consens richtig- sein
15 wierdt, deroselben und der universitet zu Tübingen alle ihre vonrömischen kaisern und künigen oder den hertzogen zu Wirttemberg,Wie auch vorigen antecessorn ainem oder mehr oder auch vonandern herrschaften erlangte und bisher in wolhergebrachter üebungund gebrauch gehabte privilegia, freyhaiten, recht, gerechtigkhaiten
20 und gewonhaiten (jedoch so weit und ferr dieselbigen diser ver-gleichung der khunftigen succession und anwartschaft nicht zuwideroder entgegen) im namen unser und unsers gantzen löblichen hausOsterreich genedigst zu confirmirn und zu vernewen.
Zum sechsten so haben wir hertzog Friderich wegen unser
25 geliebden söhne und aller nachkhumenden regierenden hertzogenz u Wirttemberg als jetzt regierender hertzog, vater und antecessor'n namen und an statt jetztermelter unser söhne jure patriaeP»tcstatis zum allorkhreftigisten, als es von rechtswegen ihmergeschehen khan oder mag, bey fürstlichen wahren worten und
0 trewen versprochen, das dieselbigen sainbt und sonders die ge-troffene vergleichung alles ihres inhalts genämb halten und würkh-"ch voltziehen, so wol auch ain jeder khunftiger regierenderhertzog- zu Wirttemberg gleich bey antretung seiner regierung undnoch vor euipfahung der lehen von dem pro tempore regierendemrömischen kaiser oder künig sich desswegen ebenmässig in besterft>rmb und nachvolgender gestalt zu verschreiben schuldig und ver-bunden sein sollen, nemblich, das nach gewöndlichem eingang dergantze inhalt dieser jetzigen zwischen ihrer kaiserlichen majestat etc.ll »d d ero gantzen haus Oesterreich etc. und dann uns hertzog
*° Friderichen getroffenen und geschlossenen vergleichung von wort