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weilendt kaiser Carl dem fünften und kaiser Ferdinanden bcederchristmildister gedachtnus herrüerenden linicn, die anwartschaft undsuccession merbesagter hertzogthumb Wirttemberg und Tegckh der-gestalt lauter und unvertzüglich reservirt und vorbehalten, das, wogöttlichem willen nach der ietztrcgierende hertzog Friderich zu 6Wirttemberg etc. und dessen gantze posteritet männlichen namensund stamens geborne hertzogen zu Wirttemberg für den ertzhertzogenzu Oesterreich absterben oder aber da berüerte hertzogthumb durchunverhoffte andere, den rechten gemässe beständige und von chur-fürsten, fürsten und stenden des heiligen reichs vermittelst ordent- 10licher erkhandtnus approbirte weeg, wie die sein oder namen habenmögen, dem heiligen römischen reich dergestalt föllig vvuerden, dasex parte des gantzen männlichen namens und stamens der hertzogenzu Wirttemberg khain aussöhnung, reconciliation oder restitutionmehr zu hoffen, noch auch mit recht zu erhalten, das allsdann und 1»che nicht der zuetritt zu würkhlicher einnamb ermelter hertzogthumbdem haus Österreich in craft habender anwartschaft gleichfals er-öffnet sein solle.
Zum dritten sollen uns und allen den ertzhertzogen zu Oster-reich der fürstliche Wirttembergische tittl und wappen hinfüro wie 20bisher, jedoch ainig und allain zu antzaig khunftiger successionund sonsten zu khainem ainichen andern cfl'ect, unsers und ihresthails zu füeren und zu gebrauchen unbenumben, sondern ausdruckh-lich vorbehalten sein.
Desgleichen und fürs vierte haben wir uns und unserm lob- 25liehen haus Osterreich ebenmässig reservirt und ausbedingt, daswie solches seither anno etc. fünftzchenhundertdreissig albeg lieblichalso hergebracht worden, ermeltes haus Österreich auch noch füro-hin so wol die hertzogthumb Wirttemberg und Tegckh als andereÖsterreichische fürstenthumb und lande, wann und so oft es von- 3°nöten, jedoch allain zu beweisung vorbehaltener unvertzüegner an-wartschaft vom heiligen reich zu leben zu emphahen haben, wieauch ietziger und khunftige hertzogen zu Wirttemberg, so lang diserstamb wehren wierdt, alles ehrerbietigen gueten willens, correspon-dentz, vertreulicher gueter nachbarschaft und zusamensetzung 3 5gegen dem haus Österreich sich bevleissen und bestendiglich con-tinuirn sollen, inmassen dann auch wir sambt unsern gelicbdenbrüedern und vettern und dero nachkommenden ertzhertzogen zuOesterreich uns gegen dem haus Wirttemberg hinwiderumb allesgenedigen und freundtlichen gueten willens gleichmässiger eorre- 4°