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Es sollen über die Schulmeister in dein züchtigen die ratengebürlichen gebrauchen, die kinder nit poldern, bey dem haarziehen, umb die köpf schlagen, tollen ! ) geben oder dergleichen,sonder in dem strafen zimbliche mass zur besserung der kinder undnit abschreckung von der schftl halten. 5
Die Schulmeister sollen auch schuldig sein nach dem catechismoSommerszeit in der kirchen, Winterszeit in der schulstuben mit derandern jugent in den flecken, so nit seine Schulkinder seien, dencatechismum und gemeine gesang zu üben und die darin mit fleisszu underrichten, wie sie des jederzeit von den pfarrherrn bescheiden 10und inen bevohlen würd.
Da auch der teütschen schftl die messnerey anhienge, wollenwir, das die Schulmeister zugleich andern messnern mit den pfar-herrn zfl den krancken, wann sie versehen sollen werden, gangen,den kelch tragen, auch solchem actu beywonen. Damit dann die 15Schulmeister sovil der schftl dest fleissiger obligen mögen, sollendie büttel- und schützendienst an denen orten, da sie der messnereybisher angehangen, wa solche messnerey und schulen züsamen ge-stossen, fürohin darvon abgesondert sein. Wa aber die gemeindenbüttel oder veldschützcn bedörfen, mögen sie auf des gemeinen 20fleckens kosten sondere personell darzft erhalten.Wie und von wem die teütschen Schulmeister aufgenommen undexaminiert sollen werden.
Als auch gemeinlichen die flecken unsers fürstenthumbs dieteütsche schulen bey inen zft verleihen gehabt, wollen wir inen 25solchs nochmalen zulassen und dise ire alte gerechtsame nit ent-ziehen. Derwegen wa fürohin einige teütsche schulen also vaciernwurdet, mögen sie sich wol umb einen andern Schulmeister bewer-ben, doch denselben zft der schul mit nichten für sich selbs be-stätigen, sonder zuvor unsern verordneten kirchenräthen presentiern. 30Die haben bevelch einen jeden, so inen dermassen zugeschickt, zftexaminieren und zu erlernen, ob er selbiger schftl f ürsten mög undmit nutz und wolfart der schftljunger züzelassen seie oder nit, undkeinen confirmieren, er lege dann zftvor seine gute kundschaft undzeügnuss seiner gehurt, ehrlichen lebens und wandeis für, seie auch 35in religionssachen nit irrig, sectisch oder abergläubisch, sonder derreinen, waren, cliristenlichen, der augspurgischen und unserer con-fession, verstände den catechismum und wisse denselben der Jugend
') StockKcliläg-e auf die Hund.