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Österreich zu lehen emphahe und ire königliche maiestat oder der-selben erben, ertzhertzogen zu Österreich, nach abgange gedachtshertzog Ulrichs verpunden sein angetzaygt t'urstenthumb seinennianlichen ehelichen leibeserben zu lehen zuverleyhen und sie diehertzogen von Wirttembcrgk, so oft sich der fall begibt, solchs vondem hause Österreich also zu aftcrlehen zu cinphahen schuldigsein, doch dem hayligen reich, sein obivkeit und gerechtigkeit, auchdem von Wirttembcrgk sein standt und stymm im reich, wie ersolchs zuvor gehabt an bemeltem hertzogthumb, in allcwcg vor-behalten, der gcstalt das sich die königliche maiestat vor sich 10und ire nianliehc erben und nachkommen, ertzhertzogen zu Oster-reich, kegen aufrichtung dieses Vertrags verschrieben hat, so oftvon ircr königlichen maiestat oder derselben lehenserben dasfürstenthumb Wirttembcrgk zu aftcrlehen verlyhen wirdet oder sosich der fall obbemolter massen begibet, das berurt fürstenthumb IßWirttembcrgk an das haus Osterreich feilet und von königlichermaiestat als ertzhertzogen zu Österreich oder derselben lehenserbenvom reich zu lehen empfangen wird und selbst besitzen, das durchdieselbig belehnung dem reich nichts benohmen, sonder dem reichvon angetzaygtem fürstenthumb alle dienstbarkeit, gehorsam, stewer 20und anders, wie von alters herkomen ist, zustehen und verfolgensoll, das auch hertzog Ulrich die römische königliche maiestatvor römischen kunig erkennen, ehren und halten und sich wieandere des reichs stende in solchem gehorsamlich crtzaygcn undwider die königliche maiestat mit nymandc verbinden soll noch will. 25
Sein lieb sampt dem landgraven sollen und wollen auch das,so in itziger eroberung des lands von stedten, flecken, heusern undandern», das zu dem lande nit gehorth, sonder andern forsten,prelaten, graven, denen vom adel und andern zustendig, cingenohmenist, widerumb abtrethen und einem yedern das seine, des er also ;H>entwehrt ist, widerumb eynantworten, zustellen und solche guetherberwiglich besitzen lassen, auch einen yeden in und auserhalhdes fürstenthumbs zusampt den gefursten ebten, die im binde ge-sessen und ire sonderliche regalia haben und zum fürstenthumbnit geboren, mit sampt iren leuthen und underthanen bey irem * 5glauben und rcligion pleibcn, ihnen auch ire rent und zynsc volgenund darane ungehindert lassen nach lauth und Inhalt der kayser-lichen rcichsabschiede. Es sollen auch hohs und nyder Stands, sieseyn gaystlieh oder weltlich, nyemandc ausgenohmen, welche sichköniglicher maiestat gehorsam!» gehalten, aus dem lande gewichen **