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kunigs zu erwehlen. Und wann sie sich des veraynigt, das als-dann und nit ehr die churfürsten vermöge und inbalt der güldenbullen sollen zu königlicher wähl erfordert und zur wähl geschrittenund derselben bullen unveruklich in allem nachgegangen werden.5 Und wa die wähl in dem fall anders fiirgenohmen und ergieng,das dicsclbig nichtig und durch ein deeretum irritans der kayser-Üchen maiestat cassirt sein soll. Und hirmit soll aller unwill undvcvdruss, so uf allen taylcn kegeneynander gefast, aufgehoben unddurch die kayserliche und königliche maiestaten in Ungnaden
10 Oder sunst durch andere stende bayderseits in unguthem nit geahntnoch geefert werden.
Im fall aber, das solche obgemcltte artickel zwüschen an-getzeigter zeit durch den merhern tayl der churfürsten nit bewilligtn °ch bcslossen und die kayserliche maiestat zugelassen, bestetigt
15 und verbrievet worden, so soll dann der churfürst zu Sachsensarapt seinen mitverwanten des kunigs der wähl und titeis halberwiderumb freystehen und ihm sein recht vorbehalten sein, sichauch die königliche maiestat in keinerley weise in noch auserhalbrechtens des falles darmit zu bchelfen haben. Und dannoch soll
20 ein tayl gegen dem andern sich an gleich und recht benugen lassen.Wi e es auch der personen halber, die zu romischen kunigen zuerwehlen und nit deutzscher sprach oder gezunge weren, auch obzwene, drey oder mehr römische kunige aus einem hause nach-einander mögen crwehlct werden, darum!) sollen sich die chur-
25 forsten inwendig vorbestimpter zeit vergleichen und veraynigenu, id solchs in irer veraynigung verordent werden. So sollen auchde 'n churfürsten zu Sachsen und seiner lieb unmündigen bruder111 vorberurtcr zeit ihre leben und regalia gelyhen werden.
Es wollen auch die königliche maiestat sich bey der römischen
30 kayserlichen maiestat zum hohsten und trewlichsten bevleyssigen,das der vertrag des churfürsten zu Sachsen mit Gülich und Clefdurch Lre kayserliche maiestat bestetigt werde.
Dann sovil die bekrigung und eynnchmung des fürstenthumbs
3 ^ttemhergk belangt, ist beredt und vertragen, nachdem die
d kÖnigli Cne maiestat hievor von der kayserlichen maiestat mit demfl "stenthumb Wirttembergk gnediglich und freuntlich belehent* e 'n, das die römische königliche maiestat den titel herzog vonWirttembergk behalte und hinfür bemclt furstenthumb Wirttembergkdes hauses Osterreich afterlehen scy und hertzog Ulrich dasselbigV(m römischer königlicher maiestat als regirendem ertzhertzog zu
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