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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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ausgeslossen sein und durch die königliche maiestat, churfürsten,fürsten und stende eintrechtiglich gewehret und in iren landen nitgeduldet noch gelieden werden. Und soll sunst hierüber kein tayl denandern in der religion Sachen ubertzyhen, vergeweltigen noch desseinen entsetzen bey einer ansehenlichen peen, nemlich, wa eyn chur- 8fürst dawider handelt, bey verlast seiner chur und ein ander fürst,stand oder stadt bey Verlust seiner regalia, privilegia und leben.Und soll solcher fridebrecher darüber mit der that in die achtgefallen sein. Und in allen andern Sachen soll ihme ein yederthail gegen dem andern an gleich und recht benugen lassen und 10keiner den andern sonder vorgehend ordentlich rechtlich erkentnusdes seinen entsetzen, nbertzyhen noch vergeweltigen, auch denihenigen, so sich des widerstehen mochten, sie weren in diesemfriden begriffen oder nit und wurde von ihnen in waserley scheinsolchs erdacht, mit der that understanden, mit gar nichts hulf noch 1&furderunge darzuthun weder mit leuthen, geldc noch practiciren,oder wie sunst solch tetlich furnehmen mocht diesem frieden zuentgegen gesterekt werden, alles bey obangetzaygter peen. Dochdas der verdechtige des Verdachts zuvorn vermuge des aufgerichtenlandfridcns überwunden werde. Welchs alles die königliche 20maiestat von wegen der kayserlichen maiestat, und vor sich selbstgnediglich gewilligt und hirmit confirmirt hat, dawider nit zuthucn noch zu verhengen. Ferrer ist auch beredt und vertragen,das der churfürst zu Sachsen sampt seinen mitverwandten denrömischen kunig wie andere churfürsten, fürsten und stende für 20ein römischen kunig erkennen, seiner maiestat den titcl geben undvon der disputation der wahlsachen abstehen und die fallen lassensoll und will, wie auch sein lieb vor sich und seine mitverwantendavon gegenwertig abgestanden und darauf den römischen kunigerkant hat. 30

Dargegen hat die königliche maiestat bewilligt bey der kayser-lichen maiestat zu erlangen und iros tayls bey den churfürsten hier-zwüseben und ostern nchstkommend zu sollicitiren, das diese nach-volgende artickcl bewilligt und darauf durch die kayserliche maiestatbey der gülden bullen confirmirt und diesclbige damit orderet $und verbrievet werde. Nemlich das kunftiglich, wann bey lebeneins römischen kaysers oder kunigs ein römischer kunig soll er-wchlct werden, alle churfürsten zuvorn zusanipne beschayden werden,davon zu reden, ob ursach gnugsam vorhanden und dem reichvertreglich scy, ein römischen kunig bey leben eins kaysers oder i0