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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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zu thun, solichc hänser und wonung söllent abgebrochen oder vcr-prennt und uf dieselbig hofstatt zu öwiger gedechtnus nymer mergebuwen, oucli zu des manns erlitten straf, als oblut, sein wybund kinden des fürstenthumbs verwysen werden. Und ob in ver-gangen handlangen jemand zu dem andern einigen versprach, 5gläbd, aide oder zusagen geton betten, ainandcr hilf zu thun undnit zu verlassen, das alles soll hiemit toud, ab, kraftlous, unbindig,gantz ufgehept und kain tail dem andern darin nichtzit verbandensein, aber fürohin sollent derglychen verpundnussen by obgemcltengeswornen ayde nymer mer geschehen, by vcrmydung der straf 10hie oben geschriben.

Und ob hertzog Ulrich und sein bruder on manlich eelichelybserben mit toud abgieng, so soll alsdann die obgemclt hilf toudund ab sein, aber nit destweniger die obbestimpten fryhaiten inallweg beständig sein und plyben, doch das die schulden und 15guten uf dem fürstenthumb steen, ouch die, so hertzog Ulrich unddes bruder hinter inen verlassen würden, vor allen dingen vonden gefeilen und nutzungen des fürstenthumbs usgericht und be-zalt werden.

Und sollent die obangezögt fryhait von hertzog Ulrichen und 20darnach für und für von aller herschaft allweg in anfang irs regi-mentz zu halten, des ir brief und sigel, darinnen sie sich by irenfürstlichen wirden im wort der Wahrheit dieselben fryhait zu haltenverpflichten sollen, gemainer landschaft übergeben werden unddavor sie ynzulassen oder inen gehorsami zu laisten nit schuldig 25sein. Dagegen sollen gemaine landschaft gemeltcm hertzog Ulrichen,sin erben und nachkhomen regierenden globen und schweren, wieinen fürgehalten wirdet von worten zu Worten also lutende: Ihrwerdent schweren aide zu got und den hailigen, unserm gnedigenforsten und herren, siner fürstlichen gnaden erben und nachkommen 30des herzogthumbs zu Wirtemberg trew und hold zu sind, sinergnaden, dero raten und verordneten amptlcuten geboten und ver-boten von siner gnaden wegen gehorsam und gewertig zu sein,sinen fürstlichen gnaden frouien und nutz zu schaffen, dero schadenzu warnen und zu wenden nach uwerm besten vermügen, euch 30erzögen und halten, wie from gehorsam underthan sich gegen irnatürlichen herschaft erzögen und halten sol, ouch üch, uwer lybund gut, wyb und kind, so lybaigen sind, nit zu verendern onbcmelts unsers gnedigen fürsten und hern oder siner fürstlichenamptleut wissen und erloben, alles nach vermag der gegeben fryhait, ^