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äarzu sein fürstlichen gnaden und deren erben hertzogen zu Wirt-temberg und iren nachkomen die hilf zu thun und zu geben, ouchdie handhabung der gehorsami und oberkait sein fürstlichen gnadenzugesagt und verschrieben, wie hievor in dein artickel die straf der
5 pinlichen Sachen betreffent aigentlich anzögt, usdruckt und begrifenstet, treuwlichen zu volziehen und zu halten, wie sich nach inhaltsölicher verschrybung, ouch der vertrage zwiscliend unser gnedigenherschaft und gemaincr landschaft ufgericht und gemacht zu thundgebürt, alles erberlich, trewlich und ungevarlich. Ouch wo hie
W üben licrtzog Ulrich benennt, söllent sin erben als fürsten zu Wir-ternberg, derglycli wo die landschaft benennt werden, alle ire nach-kommen hiemit gemaint, verstanden uad allem dem so hierin ge-schriben stet folg zu thun verpflicht, ouch uf solichs alle und yedegebrechen, ouch darus folgend ungnad, widerwertigkait und strafe,
15 was derselben zwischent bemelten tailen bisher empfangen, ge-schenhen und sich darunder begeben und verloffen haben in gemainand sonderhait, hiemit gentzlich ufgehept und nachgelassen seinund plyben, alles getreuwlich und ungevarlich. Und söllent hieruf''crtzog Ulrich und gemaine landschaft römisch kayserlich majestat
20 «nsern allcrgnedigstcn hern sollicher aller obgeschribner vertregUnd fryhaiten gnugsam berichten und ir majestat daruf in under-tenigkait bitten gnediglich zu confirmiern und bestetigen.
Das alles zu warem urkund haben wir dises unsers gütlichenv «'trags und spruchs zwen briefc glychs luts ufrichten, mit unsern
25 Cristofeln hern zu Limpburg als kayserlicher majestat mitgesandterra te, Willmlm bischof zu Strassburg, Hugen bischofen zu Costantzs,Schenck Valentin herr zu Erbach, Pettern von Ufsess thombhern,P'yckhern Landtschaden anhangenden insigeln, mangelshalp diserz yt unser andern insigeln, jedem tail deren ainen übergeben lassen
30 zu Tüwingcn uf sampstag sankt Kylian des hailigen bischofs und^arterers tag nach der geburt Cristi unsers lieben herren im fünf-zehen hundertsten und vierzchenden jaren.
Der Aufstand des Armen Konrad hatte zur Einmischung des Kaisers
35 eefUhrt - Ein Nebenabschied von demselben Tage brachte die Abstellung zahl-reicher Einzelbeschwerden.