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würde wider die herschafft, irer fürstlichen gnaden rät, amptleut,wiener, prelaten, gaistlichait, burgermaister, gericht, rat oder snnstwider die erberkait, die niderzudrücken, desglycheu wölicher inainem feldleger oder in besatzungen den houptleuten ainieh freve-
5 lieh ungehorsami erzögten, ouch ob yemands ain geboten oderglopten friden frevelich brechen würden, an wölichem deren jetwederÜbeltat erfunden und usgefürt oder soliclis offenlich am tag lege,der soll sein lyb und leben verwirekt haben und ime daruf seinverschulte straf ufgelegt und an ihm vollstreckt werden, es sy mit10 viertaylen, radbrechen, ertrencken, enthoupten, mit dem strick richten,die hend abhowen und derglychen, wie sich das alles nach grossenund gelegenhait der Übeltat zu thund gehurt. Hieruf so söllentzusampt der erbbuldung alle amptleut, gericht, rat, und gantz ge-uiaiiulen mit sampt allen dienstknechten lyplich ayde zu got und15 den hailigen schweren in dem, als oblut, ainander getreuwen hilfund bystand zu ton und nit zu verlassen, sonder sölich ubcltctcrind böfel als niderdrücker der gerechtigkait und erberkait, so dieNotdurft und gegenwere das erfordert, niderzuschlahcn und zudernincn oder fenglich anzunemen und der oberkait mit guter ge-
u Warsami zu äberantwurten, darin ain yeder dem andern, sobald erdes gewar oder erfordert wirdet, tröstlich zutreten, damit also diefrommen und erbern sich by dem iren, ouch by friden und ge-''echtigkait, behalten und vor dem böfel plyben niügen. Zu discrtrostlichen und notdürftigen erbern handlungen gibt hertzog Ulrich
0 yetzo und allweg befelh und gwalt, hierin also mögen fürgeenund volstreckung thun, wie sein fürstlich gnad des in kraft sinere *upfangen regalien und fürstlichen oberkait zu thun gwalt undWacht hat. Darzu ouch sein fürstlich gnad gnedig trostlich undgetreuw hilf und bystand allezyt thun und darin die erberkait nitverlassen will. Wa ouch yemand, vor und ee solich uflöuf, em-Dorung und ungehorsami sich offenlich erzögto. erfaren oder gewarWurde ainichen argwon, anschlag, zusamenschlupfung oder rottieren,es sy mit worten oder wereken, das zu solichem bösen fürnemendienen mag, das soll ain jeder by obgemeltem sinem geswornen«nie von stund an dem, so also etwas zu ungutem widerfaren sollt," lu 'h der oberkait, es sy tag oder nacht, fürbringen und ain getreuweWarnung thun, wie das einem jeden biderman gebärt und zu thundschuldig ist. In welichen hüsern und wonungen man ouch erfin-( h't, (l as wissentlich darin solich bös fürnemen geratschlagt, davonauschleg gemacht und abgeredt sint, in oder us desselben behusung