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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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bissher nit geschehen ist, sonder die vast geüssert und geobertwerden — und haben darfür, daz sölichs vast ein ursach sie dervergangnen und jetzigen sehwären und widerwärtigen louffe undhandlung. Demnoch, genediger herr, so bitten wir armen uwer

5 gnad mit allerundertänikeit gehorsamelich und ernstlich, uwer gnadwöll ansclien und bedencken uwern gnaden vordem seliger gedecht-nüss, wie die so loblich, wol und in selbs nützlich und erlich durchden gebomen adel der ritterschafft geregiert haben, und in deinden fusstaffen uwer altvordern löblicher gedechtnüs nachvolgen und

10 die erbern ritterschaft zu uwern gnaden ziehen, die nit bbern sonderdie voderer haben dann bissher beschehen, als das ouch billich,uwer gnaden loblich, nützlich und erlich ist, und mit derselbenund ander uwer und unser herren und guten i'runde rate und hilffin disen Sachen und louffen, die uns schwärlich anhangen und

15 erschinen, furnemen und handeln, daz uwer gnaden, der erbernritterschafft, den prelaten, lanntschafft und unser nutz heliben undbestentlicheit sie und werd und uwer gnaden, si und wir sölichsünbillichs fürnemens furo dester bass absin und in gutem wesenbeliben mögen, als wir nit zwifeln uwer gnad und uwer gnaden

y o rätt und erber ritterschafft wol zu tun wissen, bass dann wir daVongeschriben oder sagen können. Dester gerner wollen wir armenunser lib und leben und alles unser vermögen, wo sich daz gepürt,zu dein das wir das schuldig sind zu uwern gnaden zu setzen, nitsparen sonder alles das tun, daz fromm getruw lüt irem genedigen

2 o herren verbunden und schuldig sind, und darinn nit hinder sichheben umb deheinerlei sach willen. Und hieruff so bitten wir uwergnaden rätt und alle die, die uwern gnaden rats oder diensts halbgewand und verbunden sind, mit allein rliss dienstlich, daz si vorabumb gottes und unser armen willigen dienst willen uwer gnade0 und unss in disen schwären louffen und sacken nit verlassen, son-der mit guotein ratt, hilff und bistand getruwlich zu uwern gnadenund uns setzen, als sich gepurt und ein notdurft ist und als wil-des und alles guten zu in und der erbern ritterschafft ein unzwifen-lich getruwen haben. Daz wollen wir armen mit unser cleine um

• 5 8i all und ieglichen besonder und die iren gar unvergessenlich undwillig haben zu gedienen ; als dann ouch billich ist. Dann wirkönnen wol versten und mereken nach handlung solicher Sachen,wo diso ding nit mit getruwem ratt und anders dann bissher fur-genommen und gehandelt werden, daz dann daz uwer gnaden, der

iO erbern ritterschaft und uns zu gantzem verderben langen und