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sind; uwer gnaden sol ouch nit zwifeln, dann das wir zu uwerngnaden unser Lib und guot in allen gebürlichen Sachen zu setzennit sparen wollen. Aber uwer gnad und uwer gnaden rätte sindder vergangen und gegenwartigen louf gar wol hcriclit und mitsonder, wie unser herr der pfaltzgraf und der markgraf von Baden 5sich kürtzlicb understünden uwer gnad zu überziehen und zu be-schedige» wider billiehs '), daz uns noch unvergessen ist, des uwergnad die geinain rittersehaft und lanntschafft vast und hoch besw'ärt.Was und wie uns armen von der lanntschafft sölich beschwarnusoucli furgehalten und was dozemal mit uns geredt ward, ist uwern |()gnaden und uwer gnaden raten noch wol ingedenk und wissend,des wir meinend desshalb davon witcr zu melden nit not tuotdannc sovil, als dozemal von der rittersehaft und lanntscliafi't uwerngnaden von uwer gnaden er und nutz wegen mancherlei gebrechenund beswärnus der ritterschafft und lanntschaft gegen uwrn gnaden Y«angelegen furgehalten ward, under andern) wie uwer gnade durchsolich gebrechen und uwer regieren und fürnemen, als uns bedunckenwolt, ir selbs, der gemeinen ritterschafft und uns solich beswarnüszufügte und sich selber anders hielte dann uwer gnaden stat undherlicheit zustiend und uwer gnaden altvordern seliger gedechtnüs wgetan betten, ouch mit mer Worten für uwer gnad gebracht. Istuns noch unvergessen, daz uns uwer gnad darzu genedig, erberund gut antwurt gab uff meinung: fügte got der allmcchtig, dassölich Sachen understanden und hingelegt würden ; uwer gnad woltefiro, des wir kainen zwifcl solten haben, mit rat uvver gnaden $ritterschaft't, der prelatcn und lanntschafft also regieren, handelnund fürnemen, das uwern gnaden, der ritterschafft, den prelatcnund unss zu guotcni kommen und dienen sölt. Des wir nit kleinfröd betten und also getrost unser Hb und leben zu uwern gnadenzu setzen zusagten, ouch mit mer worten hierzu dienende. Daz 30aber von uwern gnaden, als uns beduncken wil, bisshcr noch nitbeschchen ist, und haben doch nit zwifel, wäre uwer gnad demnachkommen, uwer gnad war jetz und furo in künftig zit sölielisunbillichs fürnemens und handeis ab und vertragen. Nu verstatuwer gnad wol, wir armen mereken ouch das in unser kleinen 35vernunfft, das billich, nütz und guot ist, daz ir und ander fürstenund herren ire lant und lüt regieren durch die edeln geborn underbern r'ätt der ritterschafft, — das aber, als uns beduncken wil,
') Im August 1457. Es handelte sich um einen Streit üher das Vermögender Gemahlin Ulrichs, Margarete von Savoyen.