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2 (1878)
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1323
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Butyrum.

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erscheint (3 Gm. Fett gebrauchen gewöhnlich 0,75 Liter kochendes Wasser*),lässt man alles Wasser abtropfen und taucht den Trichter in ein mit kaltemWasser gefülltes Becherglas, so dass der Spiegel der Flüssigkeiten innen undaussen annähernd derselbe ist. Sobald die Fettsäuren erstarrt sind, wird dasFilter aus dem Trichter herausgenommen, in das gewogene Becherglas ge-stellt und im Wasserbade bis zu constantem Gewichte getrocknet.

Bei dem vorbemerkten Filtriren hat man Verlust nicht zu befürchten, wenn nurdie Qualität des Filtrirpapiers die beste ist. Das Filtrat ist völlig klar, undselbst mit dem Mikroskope lassen sich keine Fettkiigelchen erkennen. Auchkann man das Filter trocken ablaufen lassen, und doch dringt die ölige Flüs-sigkeit nicht durch das nasse Papier.

Man trockne 2 Stunden lang und wäge, nach weiteren 2y 2 Stunden wirdabermals gewogen.

Nach 22 bis 27 Stunden ist das Gewicht wieder dasselbe wie nach 2^2Stunden und nimmt nachher stetig ab. Ohne Zweifel tritt zuerst Oxydation,und dann Verflüchtigung der gebildeten Producte ein.

Wenn das Waschen der Fettsäuren auf dem Filter nicht gründlich vor-genommen wurde, ist constantes Gewicht nur sehr schwer oder gar nicht zuerreichen. Die nur mit Schwierigkeit löslichen Buttersäuren, wie Capronsäure,bleiben dann in den ganz unlöslichen Säuren gelöst und verflüchtigen sichlangsam beim Trocknen.

Die nachfolgende Analyse mag hier aus einer sehr grossen Anzahl mirzu Gebote stehender angeführt werden:

Becherglas und Butterfett 38,6654 Gm.

Becherglas 35,0555

Butterfett

3,6099

n

Röhre und Filter

15,4730

n

Röhre leer

14,8457

Filter

0,6273

n

Bechergläschen

23,9013

57

Bechergläschen und Filter 24,5286

Bechergläschen und Filter und Fettsäuren nach 2 Stunden 27,6809Bechergläschen und Filter und Fettsäuren nach 2 l / 2 Stunden 27,6800

Fettsäuren 3,1514,

Unlösliche Fettsäuren 87,3 Proc.

Wie schon erwähnt, erhält man auf diese im Obigen beschriebene Weisevon allen Thierfetten, mit Ausnahme des Butterfettes, Zahlen, die der theo-retischen Menge 95,5 Proc. ganz nahe kommen.

Butterfett aber liefert meistens zwischen 86,5 und 87,5 liegende Procent-zahlen, doch steigen die Fettsäuren in seltenen Fällen bis zu 88 Procent.

Bei der Berechnung ist zu beachten, dass ein Fett, welches nicht Butter-fett ist, z. B. Kunstbutter, mindestens 95,5 Proc. nicht flüchtiger, in Wassernicht löslicher Fettsäuren ausgiebt und also den Procentsatz derselben (88 Proc.)im Butterfette um 7,5 Proc. erhöhen muss. Wäre z. B. A. der gefundeneProcentsatz Fettsäure in dem untersuchten Butterfette, so ergiebt die Gleichung(8 : 100= [A88] : x) den Procentgehalt an Nichtbutterfett. Wären z. B.92 Proc. Fettsäuren gefunden, also (9288=) 4 Proe. mehr als im normalenButterfett, so enthält das untersuchte filtrirte Fett

7,5:100=4 :x53,3 Proc. fremde Fettsubstanz.