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2 (1878)
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1217
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Valeriana.

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liier und da angebaute, ausdauernde Valerianee. Bemerkenswerthe Abartensind Variet. « major, ß minor, ferner Valeriana sambucifolia Mikan, V.exaltata Mikan, V. angustifolia Tausch.

Kail ix Valerianae, Rhizoma Valerianae, Radix Valerianae minorls (montanae,si!vestris), Baldrianwuml, Baldrian, Valcrianwuml, das getrocknete Rhizom mitden Wurzeln. Die trockne Baldrianwurzel bildet einen rundlich-kurzen oderlänglichen, gleichsam abgestutzten, 2,54 Ctm. langen . 1 1,5 Ctm. dickenWurzelstock, auf allen Seiten mit vielen langen, strohhalmdicken, stielrunden, fein-längsrunzligen (von feuchtem Standort) oder glatten, nicht runzligen (von trocknemStandort), in einander geflochtenen, zähen, mit kurzen haarförmigen Zäserchen be-hafteten, auswendig graubräunlichen bis schwarzbräunlichen, innen weisslichenWurzeln (Nebenwurzeln) besetzt. An der Spitze des Wurzelstockes finden sich ge-wöhnlich noch Reste vonStengel und Blattscheiden.

Der Geruch tritt bei der r 1 j h 2

frischen Wurzel schwächer

neten und ist eigenthümlich ' I C \ *

durchdringend widerlich. 1 ' Iflll^ X

l>er Geschmack ist kam pfer- * )n

artig gewürzhaft, etwas ; 5

scharf und bitterlich. //

Die Querschnittfläche /V

des fleischigen oder liorn- {§ IT 11 S

artigen Wurzelstocks zeigt #11. Ii'7%

wegen der dicht stehenden \h JÄV\ jyp 1

Wurzeln einen unregel- / f^iijfh ||K Va-

massigen Umfang, eine /j / ^ B 1

braune Fläche, eine Rinde,circa Ys des Durchmessersdick, das Holz als einenunregelmässigen unterbro-chenen Kreis weisslicher,durch eine dunkle Linie

von der Rinde getrennter Gefässbündel und ein grossesGefassbiindel des Holzes in den Ausläufern stehen inRinge. Die Rinde der Wurzeln ist dick, das Holz hält circa 1 /u des Durchmessers, das Mark ist sehr klein.

Fig. 321. Radix Valerianae. 1. Verticaldurchsclinitt des Rhizoms.2. Querdurchschnitt eines Ausläufers in Wasser geweicht (3faelieLinear-Vergr.). 3. Querdurchschnitt einer Wurzel in Wassergeweicht (3fache Linear-Vergr.). r Rinde, h Holz, m Mark.

braunes Mark. Dieeinem regelmässigen

Untergeschoben findet man die Wurzeln von

Valeriana I'Jiu L. (Itad. Valerianae majoris ), Wurzelstock fast noch einmalso lang, dicht geringelt, nur auf der einen Seite mit Wurzelnbesetzt. Diese Wurzel enthält nur halbsoviel flüchtiges Oel undValeriansäure.

Valeriana clioica L. Wurzelstock vielmal dünner (23 Mm. dick) und weitlänger, lang gegliedert. Wurzeln sehr dünn und sehr blass anFarbe. Schwacher Geruch.

Asdepias Vincetoxicum L. Wurzelstock oberwärts knotig. GlattbrüchigeWurzeln. Farbe gelblich oder schmutzig weiss. Vergl. Vin-cetoxicum.

Die Wurzeln der Ranunctilus- Arten haben keinen Valerianageruch.

Uager, Pharmae. Praxis. II. 77