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2 (1878)
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1091
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Sulfur. Sulfur praecipitatum.

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Male auf, decanthirt die Flüssigkeit wie vorhin in denselben Steintopf. Wäscht das Ungelöste auf einem Colatorium mit etwas Wasser nach. Die,j.. Achten Flüssigkeiten werden nach dem Erkalten filtrirt. Das Filtrat ver-. n nt m an m jj. c ; rca 6000 Th. filtrirtem Wasser und lässt aus einer Flasche,d sicher sich 915 Th. der 25proc. reinen Salzsäure, verdünnt mit derZtl ' H Menge filtrirten Wassers, befinden, die Säure mit Hilfe einer engen,nur ei öem Heber gebogenen Glasröhre in der Art einfliessen, dass der Strahljj? die Dicke des gewöhnlichen Bindfadens hat und man die Schwefelflüssig-eines Stabes in einer fortwährenden Bewegung erhält. Hierbeilif> '! ckelt sich wenig Schwefelwasserstolf, welcher nur da frei wird, wo am% U . n S s punkte momentan die Säure dem gelösten Calciurasulfid gegen-dig 1 Ueberschuss ist. Die Lösung des Calciumpolysulfids ist rothgelb,^int Calciumsulfhydrats farblos. Sobald Farblosigkeit der Flüssigkeittj ritt , inhibirt man den Zufluss der Säure. Jene 915 Th. der 25procen-Salzsäure reichen ganz sicher aus, die Fällung zu vollenden. Die Farbe]j| . ' Bissigkeit prüft man in der Weise, dass man von letzterer mit einemrecht weissen Porceilanschälchen aufnimmt und betrachtet. Man kannfilt .' w enn 2700 Th. jener verdünnten (8,3proc.) Säure eingeflossen sind, etwasüül , lren und sehen, ob auf Zusatz von Säure eine Fällung stattfindet. EineS cll °Palisirende Trübung lässt man unberücksichtigt. Anfangs fällt dergelb, nach und nach immer blasser, zuletzt ganz weiss nieder. Die"iin Un £ so Peration, obgleich bei derselben wenig Schwefelwasserstoff entweicht,den man Freien und an einem zugigen Orte oder in einem gut zielien-Kamill vor. Nach geschehener Fällung lässt man nur einige Augenblickew etzen, decanthirt dann sofort und mischt eine grössere Menge filtrirtesOer in den Niederschlag, lässt absetzen, decanthirt und wiederholt dies1 einige Male. Die decanthirte Flüssigkeit hat einen stinkenden Geruch.Y e g'esst sie an einem Orte weg, wo sie weder Menschen, Thieren noch2 ers+''ien lästig wird, oder man sammelt sie in einem offenen Fasse und<JetQ p s * e durch allmähliches Zugiessen von Schwefelsäure, wobei man überI^ ^ a nde des Fasses ein brennendes Licht hält. Der entweichende Schwe-a jjserstoff verbrennt.

Mrd Ue r 34 mal durch Decantliation abgewaschene Schwefelniederschlagfang. 111 einen Spitzbeutel oder auf ein Colatorium gegeben und das etwa an-trübe Ablaufende wiederholt in den Spitzbeutel zurückgegossen, bis dasklar abtropft. Durch fleissiges Aufgiessen von filtrirtem Wasser wäschtgef a ,, IUlu so lange aus, bis das Abtropfende mit Bleizuckerlösung nicht mehrT 0 J. w ird. Dann bringt man den Schwefelniederschlag in einen reinenei n y rührt ihn daselbst mit 50 Th. verdünnter reiner Salzsäure an, lässt ihn<le ea e Stunden stehen, mischt ihn mit vielem filtrirtem Wasser, lässt absetzen,Hit rt und giebt ihn in den Spitzbeutel zurück, um ihn in demselben erstgemeinem Wasser so lange auszuwaschen, bis das Ablaufende blauesnicht mehr verändert. Endlich wäscht man mit destill. Wasser'*' s das Abtropfende durch Silbernitratlösung nicht mehr getrübt wird,dem Abtropfen bindet man den Spitzbeutel zu, legt ihn zwischen 2Von welchen man das obere nach und nach mit Steinen beschwert,^Sit t^ as Nasser allmählich aus dem Niederschlage ausgedrückt wird. Man, |etzteren dann auf Leinwand in Spansieben aus und trocknet ihn beiV erst ( rme (30° C.). Durch ein Sieb geschlagen, hebt man ihn in gutV^ten Glasgefässen auf. Das Austrocknen darf, wie schon bemerkt, nurIt\ g lauwarme, 35° C. nie überschreitende Temperatur bewirkt werden.

a gen dürfte der Schwefel trocken sein. Präcipitirter Schwefel, dem

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