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2 (1878)
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1081
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Styrax. 1081

y Ufc h Einwirkung von Kalihydrat in Zimmtalkohol (Styron, Styrylalkohol) und' m ®tsäure zerlegt.

T guter flüssiger Styrax muss mindestens an 90proc. Weingeist so viel

Ruches abgeben, dass der eingetrocknete Rückstand der filtrirten wein-'stigen Lösung 65 Proc. von der Menge des Storax beträgt.

. Prüfung. Verfälscht soll der flüssige Storax werden mit den Terpenthinen"ger Larix- und Pinus- Arten. Der Nachweis dieser Verfälschung geschieht8 - bellst durch das spec. Gewicht. In eine kalte Lösung von 1 Tli. Koch-^ i u g \y assei . SS t man einen mit einer Stricknadel aufgenommenenin' 1 . <lurc h Erwärmen der Nadel zum Abfallen gebrachten Tropfen des Balsamsc '' e Salzlösung fallen. Der Tropfen muss beim Agitiren untersinken. Imere n Falle ist eine Verfälschung mit Terpenthin wahrscheinlich. Dann. p man in einen Reagircylinder 5,0 Storax, lässt im Wasserbade schmelzen,jj Jt Dun ein halbes Vol. absoluten Weingeist hinzu und bewirkt die Mischungjj., 11 '' 1 Schütteln. Hierauf versetzt man mit einem mehrfachen Vol. Petrol-d P er ' durchschüttelt die Flüssigkeitsschichten kräftig, lässt absetzen undlc ,>thirt die Petrolätherschicht. Dieses Ausschütteln mit Petroläther ge-Kiik noch zweimal. Die Petrolätherlösung wird nun in einem tarirten(St Wasserbade abgedampft. Der Rückstand nach dem Abdampfen

q yr °l + Styracin) ist farblos, bläulich opalisirend und von angenehmem-i l|( 'h. Bei Gegenwart von Terpenthin ist er gelblich und von dem unver-""^ai'en Geruch nach Terpenthin.

Aufbewahrung. In dicht geschlossenem Porcellangefäss.

j , Anwendung. Der flüssige Storax wurde von den alten Griechen undüü ( g en als ein Räuchermittel verbraucht, und noch heute ist er Bestandtheilihn' 1 - 61 ' ^ äuc hei'kerzen, Räucheressenzen etc. In späterer Zeit gebrauchte manln Frankreich und England innerlich (zu 0,51,01,5 einige Male deseite ' n Bissen) bei katarrhalischen Leiden und äusserlich bei schlecht

! t| 1 ®den Wunden und schlaffen Geschwüren, ähnlich wie den Perubalsam.e tiiif eUerer wur( ^ e er a ^ s Krätzmittel in Stelle des theuren Perubalsamsah In alkalischen Mischungen ist die autipsorische Wirkung bedeutend

Schwächt. Vergl. unten.

i Styrax liquiilus depuratus, Styrax praeparatus. Flüssiger Storax wird]...^ er dreifachen Menge heissem wasserfreiem Weingeist gelöst, diecolirt, ein Theil des Weingeistes abdestillirt, der Rest im WasserbadeKonsistenz des Honigs eingedampft,ijj dieses Präparat ist in England und Frankreich gebräuchlich. Ls ist( 'inner Schicht durchscheinend, bräunlichgelb, dickflüssig.

v °l "iir '< lX ca ' am 't»s (Styrax calaraita), Styrax solidus, Scobs styracina, StyraxStorax, der Pressrückstand aus der Bereitung des flüssigen Storax.li Sc j ( ° rnm t kaum nach Deutschland, da er im Orient in den griechisch-katho-T? ^' rc ^ en zum Räuchern verbraucht wird. Was als Storax bei uns ina "del kommt, ist meist Kunstprodukt, Gemische aus Rindenpulver undUnd ? m Stoi ' ax - In Triest werden dergleichen Mischungen im Grossen ausgeführtPfle Et ' 0Se ' n die Form viereckiger Kuchen gebracht. In Deutschen Apothekenin e! ® man früher den Rückstand aus der Chinaextractbereitung zu trocknen,grobes Pulver zu verwandeln, mit grobgepulverter Cascarillrinde zu