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Styrax.
Styrax.
Liquidambar Orientale Miller , ein im südwestlichen Kleinasien 11 "Nordsyrien einheimischer Baum aus der Familie der Balsamifluae ° LStyracifluae.
Styrax liqnidns, Storax liqnidns, flüssiger Storax, Storaxbalsam. der aus t,efrischen Rinde in der Wärme ausgepresste Balsam.
Eigenschaften. Der flüssige Styrax ist ein klebriger, wie Terpenthin c j ;)sistenter, kaum fliessender, an der Oberfläche, welche mit der Luft i' 1 ^rührung ist, brauner, in seiner inneren Masse braungrauer, undurchsicl' 1 "Balsam von angenehm benzoeartigem Gerüche und scharfem, kratzendem, ai'O ^tischem Geschmack. Er ist specifisch schwerer als Wasser. Bei Verlust se ' in ^Feuchtigkeitgehaltes (durch Austrocknen, beim Erwärmen) wird er braun 1klar. An der Luft trocknet er in dickerer Schicht nicht aus, in dünn»Schicht erst nach längerer Zeit, zeigt aber immer beim Drücken mitFinger eine gewisse Klebrigkeit. In Weingeist ist er zum grösseren ^ , 0löslich und giebt er damit eine mehr oder weniger trübe Lösung.unvollständig löslich ist er in Terpenthinöl, Benzin, Petroläther, Chloro' 0Unter dem Mikroskope erscheint der flüssige Storax als eine fast f» rdickliche Flüssigkeit, durchsetzt von grösseren und kleineren Tröpfchenden Trümmern des Rindengewebes, hier und da vielleicht mit KrystallenStyracins und der Zimmtsäure.
Bestandtheile. Der flüssige Storax enthält: Styrol (10—15 Proc.), Styi' a ^ t gZimmtsäure (10—15 Proc.). Styrol oder Cinnamol scheint der wicht'?_Träger des Geruchs und Geschmacks des flüssigen Storax zu sein. " 11 -Jh.20 Th. flüssiger Storax mit 15 Th. krystallisirtem Natroncarbonat und 200Wasser der Destillation unterworfen, so sammelt sich das Cinnamol in * , c jjeiner gelblichen, leicht beweglichen Flüssigkeit auf dem Destillat. ^? U u piRectification kann es farblos erhalten werden, verwandelt sich aber dabei zTlieil in Metastyrol, eine isomere, bei gewöhnlicher Temperatur j f .amorphe, geruch- und geschmacklose Substanz, welche durch längerekung einer Hitze von 320° wieder in Styrol übergeht. Styrol (C„1L)eine klare, farblose, dünnflüssige, nach Benzol und Naphtalin riechende ^sigkeit von 0,924 spec. Gew., welche bei 146° siedet, in Wasser sehrlöslich ist, sich aber mit wasserfreiem Weingeist, Chloroform, Benzin, ~ y e r-Oelen in allen Verhältnissen mischen lässt. Es steht in einem gleichen fhältniss zur Zimmtsäure wie Benzol zur Benzoesäure, und entsteht beiDestillation eines Gemenges aus Zimmtsäure und Baryumoxyd.
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Styracin ist Zimmtsäure-Styryläther. Wird flüssiger Stora- ^Wasser destillirt, so destillirt Styrol über. Wird nun dem Rückstände ^Zimmtsäure mittelst Natroncarbonatlösung entzogen und das rückständig 6 ^mit kaltem Weingeist behandelt, so hinterbleibt Styracin, welches nia"Aether, heissem Weingeist oder Benzol umkrystallisirt. Es bildet fa' ^geschmack- und geruchlose, bei 45° schmelzende Krystalle, welche ■jji.Schmelzung lange Zeit flüssig bleiben. Es ist in Wasser unlöslich, in "p lU clikaltem und 3 Th. kochendem Weingeist, sowie in 5 Th. Aether löslich.oxydirende Substanzen wird es in Bittermandelöl und Benzoesäure unag eS