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2 (1878)
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Rheum.

bohrüng, Befeilen etc. der Ostindisclien oder echten Rhabarber möglichlieh zu machen, dennoch macht sie sich abgerieben kenntlich durch eine^ rgelbbraune oder röthlich weisse Farbe der Aussenfläche mit mehr oderdeutlichen, gestreckt verlaufenden (also nicht zu rhombischen Maschen ^stomisirenden) Gefässsträngen. Nur an besonders starken, dem Wurzelkop' 6 ^gehörenden Stücken findet man zuweilen die Bildung von Maschenräurne"'^^.und wieder wohl auch einen der Maser echter Rhabarber gleichenden Str® r .kränz. Dieser weicht aber dadurch ab, dass seine Holzbestandtbeile n ^ e .halb der Kambiumschicht liegen und er nur die Austrittsstelle einerschnittenen Nebenwurzel bezeichnet ( Vogl, Planchon ). Endlich z e '£ v0 u)Querschnittsfläche die rothen oder rothbraunen, genäherten, gestreck' .Centrum bis zur Peripherie verlaufenden Strahlen mit dem dunklen K airiringe (in Stelle des verworrenen masrigen Gefüges der echten Rhabarbew- ^

5. Java-Rhabarber, eine der inländischen Rhabarber verwandt®daher als Chinesische Rhabarber nicht verwendbare Handelssorte. Sie *gewöhnlich halb mundirt in cylindrischen, rübenförmigen und kegelt' " r ,Stücken vor. Der Querschnitt zeigt ganz den Bau der inländischen ßh®'die concentrisclien Ringe sind lebhaft roth, die äusseren gelbroth. s ie

Weise liegt in der Javanischen Rhabarber eine Mystification vor und w:lnur eine von irgend wo herstammende inländische Rhabarber.

Bestandtheile. Untersuchungen der Rhabarber auf die Bestandtheil^ gS ,selben sind von Trommsdorf, Buchner, Herberger, Hornemann,Schlossberger, Döpping, Schrofp ausgeführt. Hiernach ist der vorn 0 ' 1 ^wirksame Bestandtheil die in den Zellen der rothen Markstrahlen v01 ^fi? 9 ,lie |1Chrysophansäure. Sie ist geruch- und geschmacklos, wird durch A p-geröthet und ist in Weingeist und Aether löslich. Ihre Synonymen sl " jjei"micin, Lapathin, Rhabarberin, Rhabarbersäure. Ferner sind in der Rh a g inwurzel enthalten: ein gelbes amorphes, in Weingeist und Aether lösli®Alkalien mit purpurrother Farbe lösliches Harz, das Erythroretinj el ® ® 0 tb-braunes, in Weingeist lösliches, in Aether kaum lösliches, in Alkalien W 1 ^ij-brauner Farbe lösliches Harz, das Phaeoretin; ein schwarzbraunes, i»geist schwer lösliches, in Aether unlösliches, dunkelbraun in Alkalien löd . sC iieSjgeruch- und geschmackloses Harz, das Aporetin; (ein rotlies krystall 1 ^^^;mit E m o d i n bezeichnetes Harz ist fraglich); Bitterstoff; Riechstoff; ® el ^plio 1 "Zucker; Stärkemehl; Fettstoff; oxalsaure Kalkerde (bis zu 7 Proe.); P ; ä dsaure, schwefelsaure, salzsaure, kohlensaure Salze der Kalkerde, Mag' 1 '' 3 ''Natrons und des Kalis; Kieselsäure. , e

Gute Asiatische Rhabarber giebt ungefähr '/c ihres Gewichtes As c 1zum grössten Theile aus Kalkcarbonat bestehend.

Aufbewahrung. Die Rhabarber wird in ganz oder halbmundirte 1 ; e ä)zu dünnen Scheiben zerschnitten (zu Aufgüssen), feingeschnitten ( zU pu' v ' e Jund in ganz mundirter Waare feingepulvert vorräthig gehalten, das ^ u iiiaber in gut verstopften Gefässen aufbewahrt, weil es Feuchtigkeit $ s

dunkler wird. Käufliches Rhabarberpulver darf nicht verwendet w ^r. 6 .felcb e1>ist gemeiniglich aus geringer Waare bereitet. Die Rhabarber in " iuoder Kügelchen sind elegante Handverkaufsartikel.

Prüfung. Ein Verfahren, das Pulver der echten Rhabarber auf e>» cmischung von Curcuma zu untersuchen, ist von Maisch angegeb® 0 ^,.^'extrahirt das verdächtige Rhabarberpulver mit starkem Weingeist und