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2 (1878)
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803
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^ Rheum. 803

mit einer coneentrirten Lösung von Borax, wodurch es eine tiefaune Farbe annimmt. Uebersättigt man nun die Flüssigkeit mit Salz-So^ f ,;', 80 w ird sie wenn das Rhabarberpulver frei von Curcuma warUUf ? hellgelb werden, anderenfalls bleibt die Farbe rothbraun und nimmttittf * e etwas hellere Nüancirung an. Es genügt auch, das Rhabarberpulver, w eingeistiger Borsäurelösung zu benetzen. Eine braune Farbenreactionann ein Beweis gegenwärtiger Curcuma.

^habn.K ^'Fälschungen des Rhabarberpulvers mit Curcuma und inländischerfo t(n 1 '' r charakterisiren sich nach Howie durch ihr Verhalten gegen Chloro-H\v ( . i 111 bringt etwa 0,5 des zu prüfenden Rhabarberpulvers auf ein StückPäp; er ISc hes Filtrirpapier, drückt das Häufchen vermittelst eines Stückes.ßlatt und tröpfelt in die Mitte der Probe vorsichtig soviel Chloroform,4Sub r ^' (: '' ^ asse lbe höchstens 2 Ctm. breit vom Pulver über das Papier*üf e ' - Lässt man nun das Chloroform verdunsten, so bleibt ein Fleck'eing m Papiere zurück; ist dieser Fleck kaum wahrnehmbar, so hat manHli^^^'udische Rhabarber vor sich; ist er schön gelb, so entstammt das'lies; er Pulver einer ordinären Sorte Rhabarber, ist er aber dunkelgelb, so weist^ 0f ax '" n Slische Rhabarber hin. Streut man auf den gelben Fleck etwasf Mt Ver > so zeigt sich, wenn Curcuma zugegen gewesen war, beim Be-®it Salzsäure eine Röthung, welche mit Kali schwarz bis grünlich-Auf diese Weise lässt sich noch 0,5°/ 0 Curcuma in der Rlia-^i'be r ® ac hweisen. Was die oben angegebene Prüfung auf Englische Rha- Gelangt, so ist allerdings zu berücksichtigen, dass Ostindische Rhabarberv «fd 0 l lnen gelben Fleck giebt, wenn dieselbe ungeschält, wurmstichig oderMijj^ en ist, allein dieser Fleck ist nie so intensiv gefärbt, wie bei Euro-V* v .^abarber, ausserdem deutet eine solche Reaction doch unzweifelhaft»öl ] ' dass das untersuchte Pulver, wenn nicht ein verfälschtes, so dochB«l' eS Von e ' ner se l u ' geringen Qualität Rhabarber ist ( Howie).

s Unterscheidung echter Rhabarber von inländischer, macht man eine.^ ecoc ti°n aus 1,0 zu circa 15,0 Colatur, welche man mit einer ver-fclUi , °^j°dkaliumlösung versetzt. Während hier die echte Rhabarber eine, e oder grünlichbraune Färbung erfährt, färbt sich die inländische,tes grösseren Stärkemehlgehaltes, mehr violett bis blau.

He^ nWei1 dung. Die Rhabarber ist ein tonisches Digestivum und äussert^02 ersc hiedene Wirkung je nach der Grösse der Dosis. Kleine Dosenj%sjg e 0,5 befördern die Verdauung und beschränken einigermaassen über-Änderungen des Darmkanals, grössere Dosen zu 1,02,0 3,0^bt ( ^ a gegen ohne Leibschneiden breiige Stuhlgänge. In kleineren DosenJvSnisch" daller die Rhabarber bei dyspeptischen Zuständen, Magenkatarrh, See Durchfall, Wurmerzeugung, Krankheiten der Leber und Milz etc.''"e Harn und Schweiss, nehmen beim Gebrauch der Rhabarber

f Ita tt oder röthliche Farbe an.

f e He ö Handverkauf wird die Rhabarber in Scheibchen, Kügelchen oder Wür-oben), auch wohl in Bacillenform (vergl. Bacillula Rhei) ge-s . j v on dem Patienten in dieser Form gekaut und verschluckt. Fernerz ^>0 a ' s Volksarznei hier und da ganze und halbe Rhabarberpulver,^ahr eingeführt, welche vorräthig abgefasst in Blechschachteln auf-In s ind.

t^ettieli n S wird die Rhabarber nie gegeben, weil darin der ganze

ist ' der Wurzel in Lösung übergeführt, die Colatur dicklich und

Sollte der Arzt eine Decoction vorschreiben, so ist nur einlnfusum

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