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der Wurzel ist von rother Farbe (derjenige aus der Antillen-Ratanb»Savanilla-Ratanha ist schwärzlich).
Aufbewahrung. Die Ratanhawurzel wird in sehr klein gesclinittenei j
eine geringe Menge auch feingepulvert vorräthig gehalten. Beim Pulvein ^man eine möglichst grosse Remanenz, welche aus den holzigen Theilen
und gelegentlich zur Extractbereitung verwendet wird. ^
Anwendung. Ratanha ist ein kräftiges Adstringens und wird '"'lygpi-bei chronischen Durchfällen, atonischen Blutungen, Schleimflüssen der . j e rrations- und ürogenitalorgane, äusserlich zu Mund- und Zahnmitteln, 111Abkochung zu Injectionen und Klystieren gebraucht.]
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Extractum Ratanhae, Ratanha• Extra«! Grobgepulverte P eru ' gäe0)tanha wird mit der 4fachen Menge kaltem destillirtem Wasser überg 0 p el -unter bisweiligem Umrühren 48 Stunden beiseite gestellt und ausgepresst- rRückstand wird mit der ungefähr dreifachen Menge des tillirtem ztt .
übergössen, 24 Stunden beiseite gestellt und wiederum ausgepresst. q 0 \*-sammengegossenen, durch Absetzenlassen und Klarabgiessen gereinigten e gturen werden durch Abdampfen in der Wärme des Wasserbades in ein troc ^Extract verwandelt. Dieses ist ein glänzend rothbraunes, kaumpisches, in Wasser trübe lösliches Pulver, von zusammenziehendem, D) ' ubitterem Geschmack, beim Kauen den Speichel roth färbend. be^ 011
Bei der Bereitung dieses Extractes ist die Anwendung metallischer, eJ)ders eiserner Gerätschaften zu vermeiden. Das Abdampfen der <- o • ^ g{geschehe in porcellanenen Kesseln und das Umrühren mit hölzerne»porcellanenen Stäben oder Spateln. Der bis zur gewöhnlichen Extra' ' f e \teingedampfte Auszug wird auf porcellanenen Tellern oder gläsernen ^giflausgebreitet, an einem warmen Orte völlig ausgetrocknet und dann zugroben Pulver zerrieben. e lä 8 ' e
Die Ausbeute ist sehr verschieden, denn bekanntlieh geben dieund die Rinde der Ratanha am meisten Extract. Durchschnittlich ^lteman aus circa gleichen Mengen Wurzelästen und Wurzelstämmen dure ^ z uInfusion circa 12 Proc. (Die Kochung oder heisse Infusion liefert18 Proc., natürlich überladen mit wirkungslosen Theilen.) jtUS
Das Ratanhaextract muss, wenn man es nicht selbst bereiten ..^„licbguter Hand bezogen werden, denn das in den Handel gebrachte ist S ( '^| jeIlC iei laus den schlechteren, billigeren, aber eine grössere ExtractausbeuteSRatanhasorten bereitet, oder es ist das Süd-Amerikanische K ^r»ss erextract, welches sich dadurch unterscheidet, dass es 20—50 Proc. ,nunauflösliche Stoffe enthält und auch gewöhnlich mit Kupter vei"ist. Auch andere gerbstofflialtige Extracte können untergeschoben sei -^- 0 tiZ el1In einem Französischen Fachblatte (1866) fanden sich folgen e . gUC buO<'in Betreff der Unterscheidung der gerbstoffhaltigen Extracte. Zur Un ei'wird eine Lösung von 1 Th. Extract in 40 Th. destillirtem Wasser g cDiese Lösung verhält sich gegen Reagentien: t eter0*° r i'
Bistorta -Extract. Diese Lösung ist gelbbraun. ''icht v iSchwefelsäure und Salzsäure bringen keine Trübung hervor, selbst iH>
Verlauf von zwölf Stunden. Ferrichlorid bewirkt eine schwarze I d ,e
nach 10 bis 15 Stunden hat sich ein Niederschlag abgelagert, wadarüber befindliche Flüssigkeit ein tintenartiges Aussehen hat. ^ gie
Catechu-Extract. Die Lösung ist nicht lebhaft dunkeliot 1 ^, e undurch Schütteln einen bleibenden Schaum. Salpetersäure, Schwe e