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2 (1878)
Entstehung
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791
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Ratanha. 791

den

auf ^ Urz elästen 6 mal dünner als das poröse Holz. Die Holzschicht iststark m ® ruc ^ e unegal und lässt grosse Fasern erkennen. Die Rinde schmeckt

Zusammenziehend, etwas bitter, das Holz ist fast geschmacklos.

V h er Q® e rschnitt der Hauptwurzel zeigt eine Rinde, welche circa 1 / 20 deslich ei) n . le ^ sers ausmacht, und ein fein poröses, fein strahliges Holz mit deut-^ a ' lr esringen. Der Querschnitt der Aeste zeigt eine Rinde, welche circa^tiü e S ., urc hmessers beträgt, eine nur stellenweise vorhandene dunkle glän-^ 0 lzkf' r n° 1 ^ SC ' 1 ^ c ' lt un ^ einen hellrothen, nach innen braunrothen marklosen

^ ei1 Preiscouranten der Droguisten sind die ganzen Wurzeln (z. B.ptanhae nat. Payta) als die billigere Waare, und die Wurzeläste als4ien t y a ^ an hae longa, aber höher im Preise als erstere notirt. Es ver-af 2Hei|' vf 6 '^tere Waare jedenfalls den Vorzug, sowohl in Beziehung zu ihrer^ie p. c , n Wirkung als auch wegen der grösseren Extractausbeute, welcheo^währt.

2. Ol« .

ni ^ a * oder Granada-Ratanha hat nur bis zu 20 Ctm. langeliW. 'f 1 ; ma tt chocoladenbraun oder grau-violett, mehr oder wenigerI>i e n. f% quer- und tiefrissig. Die Querrisse sind tief bis auf das Holz.

öe > welche dem Holze ziemlich fest anhängt, ist im Bruche sehr kurz-er pp' " bis 4mal dünner als das Holz, also verhältnissmässig dicker als inlläuj, ^"Ratanha, und röthlich-braun. Die Korkschicht ist zusammenhängend,' Diese Wurzel soll von Krameria tomentosa St. Hilaire oder Kra-W'andifolia Berg entnommen werden.

' ^exanische Ratanha (von Krameria secundiflora DC.) ist schwarz-H, " m , . Rinde ist beinahe so dick oder dicker wie der Holzkörper, hell-Sc bm ar:] ; ;h ! ; - lln d nicht faserig. Die Borke springt in Schuppen ab. Der Ge-' : inf; , lst zusammenziehend und stark bitter. Texasratanha, welche alsSp lten voi Sc ^' ec ^ te Ratanha angesehen wird, kommt übrigens im Handel

^ r ar/i e ^ ara "Ratanha, Brasilianische oder Antillische Ratanha (von^ r,na Linn .) besteht aus Wurzelästen von Federkieldicke, istvaujj ?.£ ra ubraun, hierund da weisslich grau, matt, auch mitunter dunkel-te, C :, J ' S Sf 'hwärzlich. Die Rinde ist nicht abspringend, fast ohne Quer-' a Vs des Durchmessers der Wurzel dick. Das Holz ist fahlgelb.

A - Vogel, C. G. Gmelin und Trommsdorf fanden alsK^kem ^ er Wurzel 36 46 Proc. Eisen braungrün fallende Gerbsäure,& 8cb IE r ^ 0 ' 5 Proc -)> Schleim (1,5 Proc.), Holzfaser. Die darin vonc h\v e f e ^ .. gefundene Kramersäure ist nach Wittstein's Untersuchungen

m it anhängendem Tyrosin.

, el che m-f rElN fand in der Wurzelrinde gegen 20 Proc. Ratanhagerbsäure,*' e bt. c,- 1 ^ er Cetechugerbsäure viel Aehnlichkeit hat und Brenzcatechin aus-rt^'^teiu' 6 .^det ein rotlies amorphes Pulver, dessen Lösung durch Brech-J^nte durch Ferrioxydsalze braungrün gefällt wird- Durch ver-

f' ata nli, mera ^ 8 äuren wird sie in Zucker und das in Wasser unlöslichej. Ur «tni'I'' " gespalten. Ferner fand Witttsein Wachs und geringe Mengenre ' eit > A,!i ^ u eker. Die Gerbsäure der Ratanha ist in wasser- und weingeist-a Der v ler nicht löslich.

a ^alkali a8Sl !'^e con centrirte Auszug der Peruratanha wird durch die fixenSoUt en n icht getrübt, die Lösungen der Extracte der anderen Ratanha-n mit den Alkalien einen Niederschlag geben. Der Aether-Auszug

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