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Paraffinum.
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geschmolzen und die halb erkaltete Masse, wie vorher angegeben 1S >Stopfen geformt. . j, an g
Korke zu paraffiniren, um sie vor der zu schnellen Ein* 11 jg Dvon ätzenden Flüssigkeiten zu schützen, erhitzt man die Korke in P ,u 'bis zum Siedepunkte desselben oder man bestreicht sie mit einer l j|lr "von Paraffin in Benzin. ,
Um das Einkitten der Glasstopfen in den Hals der Flaschen mit ^laugen zu verhindern, bestreicht man den Stopfenkörper mit vaseliu"oder Paraffinöl haltigem Paraffin (vergl. unter den Recepten). u e r-
Um das starke Schäumen kochender wässriger Flüssigkeiten (z. B.säfte) zu hindern, macht man einen Zusatz von Paraffin.
Früchte mit Paraffin überzogen sind vor dem Austrocknen gesehütz^^Zur Darstellung kleiner Mengen Schwefelwasserstoff ex tempore "* u , c „i5 Th. Paraffin und 1 Tli. sublimirter Schwefel in einem Glaskolben mit la"Halse erhitzt ( Galletli). un-
wichtig ist die Verwendung des Paraffins zur Darstellung despapiers, Charta paraffinata, welches das weisse Wachspapier, das *seines ranciden Geruches als Enveloppe für Arzneistoffe sich unpraktiscj| ,weist, vollständig ersetzt und letzteres Fabrikat, wenigstens in Deuts«auch völlig verdrängt haben dürfte. eig 1,e ' ;
Zum Wasserdichtmachen der aus Shirting genähten Eisbeutel e jsich besonders Paraffin. Die Eisbeutel werden aus 2 abgerundeten " 1 t iiShirting, jedes Stück circa 25 Ctm. lang und 15 Ctm. breit, durch Kreu ^oben mit Bandzug hergestellt. Dann werden die Beutel in der Wär®^trocknet und in einer lauwarmen Mischung aus 100 Th. Paraffin, „Jegelbem Wachs, 20 Th. Mohnöl und 50 Th. Benzin eine halbe "eingeweicht und hierauf in einer Presse sanft ausgedrückt. tf ol'
Zum Wasserdichtmachen von Regenschirmen, leinenen und b» ulenen Kleidungsstücken, Segeltuch etc., wird eine durch SchmelzungMischung aus 100 Th. Paraffin und 5—10 Th. Wachs in 500 Th- |gelöst. Mit dieser Flüssigkeit wird das vorher an einem warmen 0' tetrocknete Zeug bepinselt.
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Pannus paraffinatns, Lintcura paraffinatum, paraflinirtes Verbandzeug- ^ v0 n
ting wird in der Wärme getrocknet und in einer lauwarmen Lösuiie1000 Th. Ceresin, 100 Th. Bienenwachs und 25 Th. Lärchc"^^,penthin in 5000 Th. Benzin eine Stunde macerirt und dann ausgßP ^ jjjDieses Verbandzeug wird häufig bei Fracturen angewendet. Hier P ;UilStelle des Ceresins zu setzen ist nicht zu empfehlen. ^
Ceresina, Cercsin, natürliches Paraffin, Erdwachsparaffin, Ozokcritparafn" ^
in Ungarn und Galizien im Grossen aus Erdwachs dargestellt.
Erdwachs giebt 20—25 Proc. Paraffin aus. Es ist gelblich weiss oder welhalb durchscheinend und dem Bienenwachse sehr ähnlich. Es kommt 11häufig mit Japanwaehs verfälscht in den Handel. Es ist rein, wenn ji()C |iKochen mit dünner Natroncarbonatlösung an diese weder Löslicbcs» jjgcb®Färbendes, noch Milchigtrübendes abgiebt, auch durch 100° C. heisseSchwefelsäure nicht verändert wird. Vergleiche vorhergehend unter ,l
Vaselina, Vaseline, (Josmoline, Vaselin, ist ein Paraffinöl, eine P ara ^ ni |- e ttes?blassgelbliche Substanz von der Consistenz des weichen Schwc" 1aber zähe-weich, halbdurchscheinend, geruch- und geschmacklos, nie' 1werdend, gegen 35° C. schmelzend. Vaseline ist in Wasser nicht, in