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2 (1878)
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631
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Paraffinum.

031

(1) Solutio Papaverini.

S°lve a f n averini 1,a

Acidi hydrochlorici diluti 0,9 vel q. ».In« ? ae destillatae 8,0 ad 8,1.

^opf® h 515 Tr °P fen > subcutau 8-10

(2) Syrupus Papaverini.

H- Solutionis Papaverini 1,0Syrupi Sacchari 100,0.

M. D. S. Zwei- bis dreimal täglich 1 /abis einen ganzen Esslöffel zu nehmen.

Paraffinum.

tor m ' ' llril ffimini. Parnfiin, Beluiontin, farblose Kohlenwasserstoffe in festerk°hl e " t as durch trockne Destillation aus Torf, Braunkohle, Stein-^ z °ke .gewonnene wird häufig als Paraffin, das aus Erdölen, Petroleum,' J ^ten £ ewonn ene als Belmontin unterschieden. Das eine und das andre "ig reinen Zustande bis auf den Schmelzpunkt keine wesentlichen

Par hei . ten "

Gliche ' m re ' nen Zustande ist eine sehr weisse, dem weissen Wachse"iel| en ' Jedoch weichere, fettig anzufühlende, aber nicht abfettende, in La-0,8^0 r y s tallisirende, gerueh- und geschmacklose Substanz von 0,875 bis®ew. Es ist unlöslich in Wasser, etwas löslich in Weingeist, leich-100 lY ' n Aether, Benzin, Schwefelkohlenstoff, Terpentliinöl, fetten Oelen.v erfi(l \ Weisser Weingeist lösen 3 Th. Paraffin. Beim Erhitzen über 150° C.<ib er es sich unzersetzt, bei 300° siedet es und destillirt unverändert

Erdöle 01 ® c ^ me lzpunkt liegt zwischen 45 bis 66° C. Das Paraffin aus den®6o q 11 Sc ''rnilzt z. B. bei 42 bis 45° C., das aus dem Ozokerit bei 60 bis

tagelangem Erhitzen an der Luft bräunt es sich.

^äi'rri,, Unl ^ Alkalien sind bei gewöhnlicher Temperatur und bei gelinder"ßhrerg '. ne a Hen Einfiuss auf das Paraffin. Salpetersäure bildet daraus^Ujig 'puren. Chlor wirkt nur in der Wärme auf das Paraffin unter Bil-^"' c kelt G< t er Produkte und Chlorwasserstoff, auch mit Brom erwärmt ent-i c 'is e* Bromwasserstoff, mit Schwefel erhitzt Schwefelwasserstoff. Mit,lr cli 'o , Rai 'in, dem gewöhnlichen Harzen lässt es sich in allen Verhältnissen^ c "Heizung mischen.

,'. ail zig ^ er, dung. Da das Paraffin eine geruch- und geschmacklose, nicht 1I1( Ut ; ei dende und gegen Alkalien und Säuren indifferente Substanz ist. soHur i, ( ' ue häufige Verwendung. Als Stellvertreter des weissen Wachsesyil ,l | ^zokeritparaffin, welches auch als Ceresin in den Handel gebracht''^ en ! j 61 lau P^ ein Paraffin mit hohem Schmelzpunkte verwendbar. In Misch-dj 11 Welchen das Wachs sich gleichsam in emulsiver Zertheilung befindet,"rfte ^urch Paraffin oder Ceresin nicht passend ersetzt. Der Walrath' 11 n| eisten Eällen durch Paraffin ersetzt werden können. In denl . Ol, ptio' n We ^ c hen Substanzen Bestandtheil sind, von denen der Arzt eine8 w V Urch die Haut erwartet, kann Paraffin nicht das Wachs ersetzen.

W Ueine» p man woU1 beachten!

i "dun». ' ara ffin gebraucht der Chemiker zum Ueberziehen der innerenO Matoi.- V Jn däsgefilssen für Flüssigkeiten, welche Glas angreifen; ferner. Llt Drnigt 0 '"f ZU ^°Pf en für Gefässe, mit Flüssigkeiten, welche Kork- oder^ n kitt ei| ^ , an greifen oder zerstören oder Glasstopfen in die Flaschenhälsej , ese Paraffinstopfen werden aus geschmolzenem Paraffin,'' r Lau er' 1 °' ne lassende feuchte Papierform eingegossen wird, dargestellt,-'-'"gefässe wird 1 Th. Kautschuk mit 2- 3 Th. Paraffin zusammen-