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2 (1878)
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622
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Pancreatinum.

Succus pancreaticus, Pankrcassaft, der frische Saft der B aucll ^ e

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drüse. Derselbe hat in seiner reinen Form zwar keine tlierapentiswendung gefunden, wohl aber die frische Bauchspeicheldrüse se

aus dem gesammelten Saft der Drüse dargestelltes Präparat.saft ist eine zähflüssige, klebrige, wasserhelle, alkalische Substanz v ^ g cl>osalzigem Geschmack. Beim Stehen scheidet er eine Gallerte ab ] lD w jllif?

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wenige Grade über 0° unterliegt er in wenigen Stunden derZersetzung, indem er trübe wird etc. Mit flüssigen fetten Oele»durch Schütteln Emulsionen. vsä ufe

Seine Bestandteile sind ausser Wasser: Albumin, durch Essig ve r sC e ,-bares Albuminat (Paralbumin oder Casein), Leucin, Tyrosin , Fet e > g | C b * j

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dene Kali-, Natron-, Kalk-, Magnesia-, Ferri-Salze, dann drei un ^ 6 'T.-jbri 11

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schiedene 1 ermente, von welchen das eine coagulirtes Eiweiss undund in Peptone verwandelt, das andere Stärkemehl in Glykosedas dritte neutrale Fette in Säuren und Glycerin zersetzt.

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622 Paeonia. Pancreatinum.

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Eine arzneiliche Anwendung finden sie nicht, jedoch sind sie unver . r0 e.)oder, nachdem ihre Farbe durch Benetzen mit einer verdünnten (z >vSchwefelsäure in Hochroth übergeführt ist und sie wieder getrocknein sehr klein geschnittener Form Bestandtheil verschiedener Räucherpu

II. Radix Paeoniae, Päonienwnrzel, die geschälten und getrocknete« g; ezelknollen oder knolligen Verdickungen der fadenförmigen Neben würze ^ ar fci!jsind 58 Ctm. lang, circa 1 Ctm. dick, röthlich weiss, imien weiss, p e rund mehlig, zuweilen aussen und innen röthlich weiss, ohne Geruc * |j;gePGeschmack ist wenig herb bitterlich und schleimig. Die frischen *Verdickungen der Nebenwurzeln haben einen virösen Geruch, 8 iceö> e ^''dunkelbraun mit quergestreckten Korkwarzen. Sie sind reich an St» 1 u pdIm Frühjahre werden sie gesammelt, geschält und vorsichtig getrocKganz und als feines Pulver aufbewahrt.

Von Würmern durchbohrte sind zu verwerfen. , m

Die Päonienwurzel war vordem ein vielgebrauchtes Antepilept' c ^ u ufteiAntispasmodicum, heute ist sie völlig obsolet und nur noch B es eS \ot&einiger Kinderpulver und Epilepsiemittel. Sie ist ein völlig wirku"Gegenstand.

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III. Seme« Paeoniae, Piioniensamen, Päonienkörncr , die reifen San ie "' ßsind eiförmig, rundlich, erbsengross, glatt, schwarzviolett und gliinzeiiMeaicament werden sie nicht benutzt, sondern auf Fäden gereiht als ^effür zahnende Kinder. Um sie mit der Nadel durchstechen zu könnt >den sie vorher in Wasser eingeweicht.

Arcanum. Epilepsiemittel, FKOENDHOPF'sches in Warendorff. E in gtei 11 ®'jelang auf der Herzgrube zu tragendes Leinwandsäckchen, enthaltend2 Grm., Krebsaugen, rotlio Korallen, Paeoniensamen, zerquetscht und zei'K1 Grm., 7 Stück ganze Paeonienkerne. 1 Mark. ( Häger , Analyt)