Origanum. — Oryza. 611
%, r( j Vle ' e Jahre hindurch in Holzkästen aufbewahrte und total geruchlos ge-ene Vegetabil vermochte sich seinen Heilruf nicht zu bewahren.
a\ ls J^um Origani Cretici, Spanisch-Hopfenöl, durch Destillation mit Wasserliche s em braute gewonnen. Es ist ein dünnflüssiges, gelbliches bis bräun-taati iberisches Oel von circa 0,945 spec. Gew. Es hat einen starken aro-ent W ' C ? en Geschmack und Geruch, ist nicht sauer und löst Jod ohne Wärme-e s .^lung 0 der Verpuffung. Durch dieses letztere Verhalten unterscheidetHj e i von i Oleum Origani vulgaris. Das Spanisch - Hopfenöl wird vom ge-( '" Manne nur noch als Mittel gegen Schmerz kariöser Zähne benutzt.
Ulf»/'" Origanum vulgare L inn ., eine durch ganz Europa verbreitete peren-flcle Labiate.
W,? cr ^ a Origani vulgaris, Dosten, brauner Dosten, wilder Majoran, gemeinerm ! lth ' ^as getrocknete blühende Kraut. Der 30 — 60 Ctm. lange, vier-ti'aub'J 5 S el ist gewöhnlich leicht purpurfarbig, etwas behaart, oben dolden-2^2®. äg tig. Die gegenständigen Blätter sind gestielt, 3 — 4 Ctm. lang,od er ' Ctm. breit, eiförmig, spitz, ganzrandig, schwach und entfernt gesägtatn j? Us ? e schweift, oberseits dunkelgrün, zerstreut und angedrückt behaart,5 gewimpert, durchscheinend drüsig-punktirt. Die circa
' Jan gen Deckblätter der vierzeiligen Aehrchen stehen angedrückt undviolettfarbig, drüsenlos und länger als der Kelch, die Blüthen dunkelDer Blüthenstand ist eine Doldentraube. Der Geruch ist eigen-ste,.] • , Sewtirzhaft, nicht unangenehm, der Geschmack entsprechend undlc «-herb. Ein wesentlicher Bestandtheil des Krautes ist ein ätherisches Oel.
Juli ^! nsa mmlung und Aufbewahrung. Der braune Dosten wird im Juni undOrt e Stammelt, von den stärkeren Stengeln befreit, an einem schattigena ^e\vif 0C k ne t llIR l ganz und auch geschnitten in geschlossenen Blechgefässenrt. 3 Th. frisches Kraut geben 1 Th. trocknes.
als Bindung. Wenn die österreichische Pharmakopoe dieses Kraut nichta ls e j n u '' ( ltheil der Species aromaticae aufgenommen hätte, würde man esItid „ Obsoletes ansehen, das nur noch von Landleuten als Vieharzneimittelzu abergläubischen Zwecken verwendet wird.
Oryza.
* sa ^ Va L inn ., eine ursprünglich in Ostindien einheimische, aber
Orv» ®" n ^ er n der warmen Zone cultivirte Graminee, aus der Ordnung
'yzeae.
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