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2 (1878)
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610
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610 Orellana. Origanum.

bezogen, so ist man gesichert, dass es aus einem guten Orlean, der keiu elhandlung mit Harn unterlag, dargestellt wurde.

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Eine ältere Methode der Darstellung des gereinigten Orleans beste»' , D endass man 100,0 krystallisirtes Natroncarbonat, in einem el $Kessel mit 600,0 Wasser übergössen, kochend macht, unter Umrührenund nach mit Kalkhydrat, bereitet aus 20,0 Aetzkalk, versetzt ^ erll pjdem Absetzenlassen durch Leinwand colirt. Die Colatur wird wie r j e ii)bis zum Aufkochen erhitzt und nach und nach mit soviel gepu\ ve pieOrlean versetzt, als in Lösung übergeht, und dann noch lieiss c0 . 'erkaltete Colatur versetzt man nun bis zur sauren Reaction mit verd"Schwefelsäure, sammelt den Niederschlag, wäscht ihn mit Wasser soaus, als das Abtropfende mit Baryumchlorid eine Trübung giebt, und tr0ihn dann in gelinder Wärme.

(1) Liquor tinctorius a*l butyrum.

Butterfarbe.

Rr Extracti Orellanae 10,0

Olei Olivae optimi 100,0.

Digere per diem unum, tum sepone, utliquor sedimentet. Postremum de-cantha et filtra.

Das Präparat ist mit 0,5 Proc. abso-lutem Weingeist stark zu durchschütteinund erwärmt in kleine Flaschen zu füllen,welche alsbald dicht verkorkt und miteiner Harztectur versehen werden. Auf-bewahrung: vor Tageslicht geschützt.

(2) Liquor tinctorius ad cftS? 1 ""'

Anatta. Anotto. Anato. KSs 6 ^

Vf Orleanae depuratae 10,0Kali caustici fusi 1,5Boracis 1,0

Aquae destillatae 100,0Tincturae Curcumae 20,0.

Digere et filtra.

Diese Käsefarbe wird gewöhn" 0 ^»Flaschen aus Steinmasse von .200 CC. Capacität in den Han®bracht.

Origanum.

der 6

I. Origanum Smyrnaeum Linn., Origanum hirtum Link und atlGriechenland, Kleinasien, dem nördlichen Afrika einheimische Labiaten-

e tisci fr

Herba Origani Cretici, Spicae Origani Cretici, Spanischer Hopfen,i^ 11Dosten, Kandischer Mairan, die getrockneten Blüthenähren untermischt mit ^und Stengelresten. Die Aehrchen sind fast vierseitig, oval, 815 ' 2 u^ e4,07,5 Mm. breit, mit vierzeilig -ziegeldachförmig gestellten, eiförmig®spitzten, parallelnervigen, (durch gelbe oder rothe Harztröpfchen) c ;r i ' :lpunktirten, dünnfilzigen Bracteen. Die Blätter sind fast herzförm'S' ^,19 Mm. lang und 6,5 Mm. breit, auf beiden Seiten kurz- und dichtfil z ' r 'randig. Geruch und Geschmack sind aromatisch.

Wesentlicher Bestandtheil ist ein ätherisches Oel.

Aufbewahrung. In geschlossenen Blechgefässen in ganzer Form. ^

Anwendung. Der Spanische Hopfen ist nur noch selten ein G e S edes Handverkaufs. Früher galt er als Nervinum und Carminat viiff 1 '