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Nasturtium. — Natrium.
Antiscorbuticum, Antiscrofulosum, Diureticum und Anticatarrhale angeV e1 "^In manchen Gegenden wird die Brunnenkresse als Salat genossen.
Aqua Nasturtii duplex wird aus dem frischen blühenden Kraute vdie Aqua Cochleariae duplex (Bd. I, S. 913) bereitet.
Conserva Nasturtii aqnatici wird in ähnlicher Weise wie Cou ser?Conii (Bd. I, 944) bereitet.
Natrium.
Natrium, Sodium, Natrium (Na = 23), ein silberweiss- glänzendes,schmeidiges Leichtmetall, von der Consistenz, dass es sich mit dem ^ eS ^ e ileicht schneiden lässt, an der Luft sieh langsam oxydirend, schmiß r95,6° C., entzündet sich beim Schmelzen an der Luft und verbrennt mit g e jFarbe unter Hinterlassung von Natriumoxyd. Bei Abschluss der Luft erverdampft es bei Rothglühhitze. Der Dampf ist farblos (der des Kalium &Auf kaltes Wasser geworfen oder in .Berührung mit Feuchtigkeit S.zersetzt es das Wasser unter Wasserstoffentwickelung mit explosiver r
ohne sich zu entzünden (Kalium entzündet sich sofort), jedoch aufheisses ^2'geworfen erfolgt sofort Entzündung mit explosiver Heftigkeit. Spec. GeW- p
Wie es in den Handel gebracht wird, bildet es kleine fingerdicke St»oder Stücke oder Würfel.
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Aufbewahrung. In Petroleum oder Benzin in dicht geschlossene® .j,emit Korkstopfen und dieses Glas in einem Bleehgefäss stehend, in der ie rder starkwirkenden Arzneikörper. Dispensirt wird es in einem Glase _ u .j,einer Petroleumschicht. Rud. Boettger empfiehlt die Natriumstücke ' ^Eintauchen in geschmolzenes Paraffin mit Paraffin zu überziehen und D )lt be -ser Umhüllung in trocknen Gläsern aufzubewahren. Um ein mit Krust .decktes Natrium zu reinigen, empfiehlt Rud. Boettger folgendes Verta ^Man bringt Natrium in eine Weingeist enthaltende Schale so lange,eine rein metallische Oberfläche gebildet hat; hierauf schnell in eineSchale mit chemisch reinem Petroleumäther, endlich aus dieser Schale jn ,| i;l liDdritte Schale, welche eine gesättigte Lösung von chemisch reinem ^ a Pin Petroleumäther enthält. In dieser Flüssigkeit hält sich dasunverändert.
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Anwendung. Natrium benutzt man zuweilen zur Erzeugung von B ra " ge istAetzscliorfen, z. B. bei vergifteten Bisswunden. In der Chemie und A na -seine Anwendung eine häufige, theils zur Darstellung eines Natrium 8 ' 11 ?theils zur Reducktion von Schwermetalloxyden, und bei Prüfung versc i' 1ätherischer Oele. ^
Das Operiren mit grösseren Mengen Natrium im chemischen Labo 1 ? ^,,-cl'fordert stets einige Vorsicht. Das Laboratorium Crace Calvert's wU1 1 ei' 1eine Explosion in Folge der Behandlung des Chloroforms mit NatriumChaos verwandelt.